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2,6-Millionen-Euro-Investition in Kreisstraße zwischen Rositz und Zechau

Neue Leitungen, neue Straße 2,6-Millionen-Euro-Investition in Kreisstraße zwischen Rositz und Zechau

Der Straßenkörper Kreisstraße 86 zwischen Rositz und Zechau wurde dieser Tage für das Aufbringen der Deckschicht vorbereitet. In der kommenden Woche soll die Schwarzdecke kommen. Damit kann Schuljahresbeginn die vollgesperrte Straße habseitige wieder freigeben werden. Das Projekt verwirklichen Gemeinde, Landkreis und der Zweckverband zusammen.

Der Straßenkörper ist für das Aufbringen der Deckschicht vorbereitet. Die voll gesperrte Kreisstraße 86 zwischen Rositz und Zechau soll mit Schuljahresbeginn wieder freigegeben werden.

Quelle: Mario Jahn

Rositz/Altenburg. Nur noch wenige Tage wird die Kreisstraße 86 zwischen Rositz und Zechau voll gesperrt sein. Mit Schuljahresbeginn soll die Fahrbahn halbseitig freigegeben werden. Damit ist dann der erste von insgesamt drei Bauabschnitten der Gemeinschaftsmaßnahme, an der die Gemeinde Rositz, der Landkreis und der Zweckverband Wasserver- und Abwasserentsorgung Altenburger Land (ZAL) beteiligt sind, abgeschlossen. Der zweite Bauabschnitt soll in den Herbstferien bis 14. Oktober realisiert werden. Der letzte Teil des Straßenbaus ist dann für das ersten Halbjahr 2018 geplant, teilte das Landratsamt auf Anfrage mit.

Wie der zuständige Fachbereich erklärt, wurde und wird für den Straßenbau eine Vollsperrung notwendig. Diese ist planmäßig aber immer auf die Zeit der Schulferien gelegt, also in normalerweise verkehrsarme Wochen. Um die Erreichbarkeit der ansässigen Unternehmen wie Pax und Thüringer Fibertrommel (TFT) sicherzustellen, wurde der Straßenbau zudem mit den Unternehmen abgestimmt, informiert das Landratsamt weiter. Dazu zähle auch, dass der Leitungsbau so im Straßenkörper platziert wurde, dass eine zeitweise halbseitige Freigabe der Fahrbahn möglich ist.

Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme betragen insgesamt über 2,6 Millionen Euro. Davon trägt der Landkreis rund 900 000 Euro für den Straßenbau. Der benannte Straßenabschnitt werde auf rund einem Kilometer bis 10. August grundhaft ausgebaut, heißt es aus der Kreisbehörde. Der ZAL informiert drüber hinaus: Von ihm werden 1600 Meter Schmutzwasserleitungen verlegt, reichlich 1000 Meter Regenwasserkanal geschaffen, auf 7030 Metern die Trinkwasserleitung erneuert und 20 Hausanschlüsse installiert. „Die Kosten belaufen sich für uns auf etwa 1,5 Millionen Euro. Darin enthalten sind reichlich 400 000 Euro Fördermittel vom Land“, erklärt ZAL-Werkleiter Lars Merten.

Für den restlichen Betrag lässt die Gemeinde Rositz den Gehweg und die Straßenbeleuchtung entlang der Zechauer Straße bauen. „Natürlich erhalten wir dafür ebenfalls Fördermittel“, so Rositz‘ Bürgermeister Steffen Stange (parteilos). Damit haben die Bürger und Unternehmen zukünftig nicht nur neue Versorgungs- und Entsorgungsanlagen sowie eine aufgearbeitete Straße, auch verschiedene Missstände konnten behoben werden. Wozu Grundstücksfragen, Wasserversorgung und Straßenbeleuchtung zählten, die im Vorfeld der Baumaßnahme angesprochen, geklärt oder nun durch die Baumaßnahme gelöst werden, schreibt das Landratsamt.

Vorgesehen hatte der Landkreises schon 2004, den Abschnitt von der TFT nach Zechau zu erneuern. Damals konnte auf Grund fehlender Mittel jedoch nur zwischen der Querung der ehemaligen Grubenbahn und Zechau die Maßnahme realisiert werden. Der jetzige Ausbauabschnitt wurde dann als Gemeinschaftsmaßnahme geplant, ausgeschrieben und umgesetzt.

Besonders schwierig war und ist die Situation natürlich für die beiden großen Firmen, den Fensterbauer Pax und die Verpackungsspezialisten TFT. Beide Unternehmen haben ihr Eingänge praktisch mitten im Bereich der Baustelle. „Dennoch ist alles gut gelaufen. Es war ordentlich organisiert und mit uns abgesprochen“, lobt der Werkleiter der Firma Pax, Peter Geißler. Die Baumaßnahme hätte deswegen auch keinen Einfluss auf die Produktion gehabt, An- und Abtransport seien sichergestellt.

Von Jörg Reuter

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