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Altenburg 200 Helfer sichern Großereignis mit ab
Region Altenburg 200 Helfer sichern Großereignis mit ab
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15:48 08.10.2018
Am Rande des Tags der Altenburger fand am Sonntag auch eine Katastrophenschutzvollübung unter der Regie des Landratsamtes statt. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Integriert in das pralle Programm zum „Tag der Altenburger“ war auch eine Aktion mit einem sehr ernsten Hintergrund. Während tausende Besucher der Stadt den großen Festumzug und die anderen Veranstaltungen genossen, fand eine so genannte Katastrophenschutzvollübung unter der Regie des Landratsamtes statt. „Involviert waren große Teile der im Landkreis stationierten Katastrophenschutzzüge“, informierte der zuständige Fachbereichsleiter Ronny Thieme.

Alles in allem seien in die Übung rund 200 Helfer eingebunden gewesen. Nur – gemerkt haben die Festbesucher davon gar nichts bis ganz wenig. „Es war ja gewollt, die Festlichkeiten nicht zu beeinträchtigen“, betont Thieme. Erfahrungen habe man diesbezüglich bereits beim Deutschen Trachtentag 2012 in der Skatstadt gesammelt, als ebenfalls so eine Übung integriert wurde. „Ohnehin kalkuliert man im Vorfeld solcher Großereignisse, wie viele Menschen die zeitweilig anziehen, und kalkuliert daraus nach einem konkreten Schlüssel, was an Rettungs- und Hilfskräften für einen Ernstfall zusätzlich vorzuhalten ist“, erörtert Thieme.

Stadt durch Festumzug quasi zweigeteilt

Am Sonntag kam in Altenburg eine zusätzliche festbedingte Einschränkung hinzu. Wegen des großen Festumzugs und der damit verbundenen Straßenabsperrungen sei Altenburg in der Zeit von 9 bis 15 Uhr quasi zweigeteilt gewesen. „Eine komplette Erreichbarkeit durch die Altenburger Feuerwehr war in dieser Zeit nur sehr eingeschränkt möglich.“ Deshalb seien die für den Brandschutz zuständigen Katastrophenschutzzüge I und II des Landkreises mit ihrer Technik nach Altenburg beordert worden, die einerseits bei der Berufsfeuerwehr sowie am Goldenen Pflug Stellung bezogen. „Somit war der flächendeckende Brandschutz auch in der Phase der Straßensperrungen jederzeit gegeben.“

Zusätzlich habe man an der Stadthalle Goldener Pflug durch den Betreuungs- und Versorgungszug als Übung eine Verletztensammelstelle für bis zu 25 Betroffene aufbauen lassen. „Die man im Ernstfall auch hätte umgehend scharf nutzen können“, rekapitulierte Thieme. Aber außer dem an der Stadthalle abgestellten größeren Fuhrpark an Einsatzfahrzeugen sei von der Übung nichts zu sehen gewesen sein. Verlaufen sei der Test reibungslos.

Von Jörg Wolf

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