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Altenburg 200 Leute kommen: Rollschuhfahren zur Airport-Skate-Night in Nobitz
Region Altenburg 200 Leute kommen: Rollschuhfahren zur Airport-Skate-Night in Nobitz
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18:11 12.09.2016
Zum Inlineskaten über die Rollbahn des Flugplatzes Altenburg-Nobitz kommen Freizeitsportler jeden Alters gern. Quelle: Foto: Mario Jahn
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Nobitz

Seit etlichen Jahren lädt im Spätsommer der Kreissportbund (KSB) zu einem besonderen breitensportlichen Event ein, zur Airport-Skate-Night. Am Freitagabend kamen zur aktuellen Auflage der Veranstaltung reichlich 200 Freizeitsportler, um gemeinsam mit Inlineskatern an den Füßen auf den Start- und Landebahnen dem Sonnenuntergang entgegen zu rollen.

Neben der etwa vier Kilometer langen Strecke hatten die Verantwortlichen auch für ein Rahmenprogramm gesorgt. Unter anderem nutzten die Abteilung historisches Fechten des TSV 1876 Nobitz, die Judoka aus Altenburg, die Volleyballer der Kreisstadt sowie die Kunstradfahrer aus Rositz den Termin, um sich zu präsentierten. „Wir haben die Einladung vom KSB gern angenommen. Das ist eine gute Gelegenheit, uns und unseren Sport ein bisschen bekannter zu machen“, erklärte Sylvia Kunert, Vereinsvorsitzende des KSV. Schließlich hatten sich die Kunstradfahrer erst kürzlich vom SV Rositz getrennt und einen eigenständigen Verein gründet.

Jeder, der wollte, konnte auch selbst das Einrad probieren. Deutlich einfacher war da freilich eine Runde Frisbeespielen mit dem TSV Nobitz ein paar Schritte weiter. „Wenn wir zu Veranstaltungen einladen, wollen wir die Leute immer animieren, sich zu bewegen“, so KSB-Geschäftsführer Ulf Schnerrer. Die Sport- und Mitmachangebote der Vereine und Sektionen passten daher sehr gut ins Vorprogramm der Skaternacht. Aber natürlich war die Hauptattraktion das Rollschuhfahren auf der Landebahn.

„Wann hat man schon mal dazu die Gelegenheit“, fragte Christoph Rother rhetorisch, der mit Freundin Sophie Mahn zum wiederholten Mal dabei ist. „Hier in der Gegend gibt es sonst keine guten Möglichkeiten. Überall ist Verkehr, und in der Stadt Altenburg kommen die vielen Berge noch dazu“, meint der Regiser. Dabei sei jedoch nicht der Anstieg das Problem, sondern das Bremsen bergab mitten im Straßenverkehr, betont die Altenburgerin. Ganz anders dagegen sind die Bedingungen auf dem Fugplatz. Hier haben Sportler freie Fahrt ohne Verkehr auf ebener Strecke. Und man müsse nicht wie meist im öffentlichen Raum hin- und herfahren, sondern könne auf einem Rundkurs skaten, lobte das Pärchen.

Ungeachtet solcher positiven Kritiken kam bei den Veranstaltern nur gedämpfte Freude auf. Er sei zwar nicht komplett unzufrieden, dennoch hätte er sich einige Starter mehr gewünscht, zog Schnerrer am Montag Bilanz.

Von Jörg Reuter

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