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24. Altenburger Kneiptour lockte Musikfans an

Zwölf Bands in zwölf Locations 24. Altenburger Kneiptour lockte Musikfans an

Freunde der gepflegten Kneipen-Livemusik kamen am Sonnabend in Altenburg auf ihre Kosten. Zum 24. Mal stieg an diesem Abend in der Skatstadt die Kneiptour mit zwölf Bands in zwölf Lokalen. Für jeden Musikgeschmack war etwas dabei.

Eröffnete die Kneiptour an der Hülsemann’schen Villa: die „East Street Band – Tribute to Bruce Springsteen“.
 

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Bis zum Nachmittag hatte am Sonnabend wohl niemand mehr damit gerechnet, dass sich die dicken Regenwolken über der Residenzstadt noch verziehen werden. Aber pünktlich zum Eröffnungskonzert an der Hülsemann´schen Villa streckte der Frühling noch mal seine Fühler empor, und auch die Sonne ließ vereinzelte Strahlen auf die Erde sinken. Bei angenehmen und vor allem trockenen 14 Grad ließen es sich die Gäste bei einem kühlen Blonden, Sekt und Bratwurst gut gehen und lauschten den Ohrwürmern wie „Dancing in the Dark“, „I´m on Fire“ und „Glory Days“, mit welchen die „East Street Band“ die 24. Altenburger Kneiptour eröffnete. Unter dem Motto „Tribute to Bruce Springsteen“ sang das Publikum die bekannten Gassenhauer mit Leib und Seele mit. Einige schwangen sogar das Tanzbein.

„Es war ein geiles Publikum“, ist Leadsänger Bernd Birbils begeistert und freut sich über die zahlreichen Gäste auf dem Platz. „Wir sind das erste Mal hier und der Auftakt war auf alle Fälle schon mal gelungen“, freut sich Sabine Winkler aus Kohren-Sahlis, die ein großer Bruce-Springsteen-Fan ist und für die die „East Street Band“ keine Unbekannte ist. „Auf ein Springsteen-Konzert muss man immer schon mal paar ein Jahre warten, da gehe ich gern zu Konzerten von der East Street Band, die haben es echt drauf“, freut sie sich.

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Zum 24. Mal stieg am Sonnabend die Altenburger Kneiptour. In zwölf verschiedenen Lokalitäten sorgten zwölf Bands für Stimmung. Für jeden Musikgeschmack war etwas dabei.

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Und auch Heike Roland aus Groitzsch wippte mit den Füßen mit. „Der Leadsänger hat wirklich eine tolle Stimme“, ist sie beeindruckt. Die Sächsin kommt in jedem Jahr zur Altenburger Kneipentour. „Wir nutzen das Event, um Bekannte zu treffen, mal wieder durch die Residenzstadt zu schlendern und natürlich der Musik wegen“, fügt sie hinzu und steuert mit ihrer Begleitung nach dem Konzert die Großloge an. Dort rockten die „Maeckies“ aus Altenburg und präsentierten gekonnt Cover-Rock.

Die Bornaerin Peggy Steinert ist mit ihrer Freundin das erste Mal bei der Kneipentour. „Unsere Kollegin hat uns das Event empfohlen, und wir lassen jetzt den Abend mal auf uns zukommen und erkunden die Locations“, so die Kreisstädterin, die gemeinsam mit ihrer Freundin das Finnegan´s Irish House ansteuerte. Dort spielte die Band „Anyhow“ Rock der 60er-Jahre bis heute, so ertönte unter anderem „Take it easy“ von den Eagles im stimmungsvollen Ambiente.

Auch in der „Kulisse“, dem „Residenz-Theater“, der „Villa Bar“, „Zur Kunst“, „Brühl 7“, „Gassenhauer“ und im „Letscho“ gab es in diesem Jahr wieder jede Menge Musik aus den verschiedensten Stilrichtungen auf die Ohren. Die Gäste waren gut drauf, sangen und tanzten bis in die Nacht hinein und genossen einfach mal den Abend in ausgelassenen Runden in den verschiedenen Locations, die jede für sich einzigartig war. Für jeden Geschmack und jedes Alter war das Richtige dabei. Es feierten Jung und Alt zusammen und die Altenburger Innenstadt war bis in die Morgenstunden belebt.

Auch Kerstin Jahr aus Monstab und ihr Mann schauten vorbei. Das Pärchen nutzte das Event, um einfach mal vom Alltag abzuschalten. „Uns gefällt es sehr gut. Wir waren gerade im Weißen Ross und im Domizil. Jetzt geht es weiter – mal sehen wo wir Halt machen“, lächelt die sympathische Thüringerin und erinnert sich noch an die Anfänge der Kneiptour. „Da war auf alle Fälle mehr los, aber Altenburg schrumpft eben auch, was die Einwohnerzahl angeht. Wenn das Publikum fehlt, kann man so ein Event auch nicht überdimensioniert aufziehen. So, wie es jetzt ist, ist es auch gut und gemütlich“, finden die Monstaber.

Von Nicole Rathge-Scholz

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