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Altenburg 245 Teilnehmer reizen Kapazitäten der Clennener Schulsporthalle fast aus
Region Altenburg 245 Teilnehmer reizen Kapazitäten der Clennener Schulsporthalle fast aus
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23:16 26.02.2012
Beim größten Skatturnier der Region herrschte den ganzen Tag über reges Treiben. 245 Skatspielerinnen und Skatspieler aus der ganzen Region und darüber hinaus bevölkerten die Schulsporthalle in Clennen und kämpften um den Sieg sowie lukrative Preise, wie etwa Kartoffelsäcke und Klopapier. Quelle: Sven Bartsch
Clennen

Insgesamt 245 skatfreudige Männer und Frauen fanden sich aus allen Winkeln der Region und darüber hinaus zusammen. Das Clennener Skatturnier gilt als das größte der Region. "Es sind Spieler aus Chemnitz, Dresden und Freiberg, aber auch Hof, Wittenberg, Altenburg und vielen anderen Orten angereist", erzählt Michael Heckel. Der ehemalige Bockelwitzer Bürgermeister, der erst vor kurzem seinen 60. Geburtstag feierte, organisiert das Skatturnier seit eh und je. Er kassiert die Einsätze ab, führt Listen und behält alles im Blick.

Doch er weiß auch um sein Alter und den großen Aufwand, den die Organisation stets mit sich bringt. An Aufhören ist trotzdem nicht zu denken. "Das hat noch Zeit", sagt er mit Blick auf die volle Turnhalle, in der es mit Beginn der Spiele ruhiger wird.

Die einzigen, die noch herumwuseln, sind die Frauen aus der Bockelwitzer Gemeinde, die für das leibliche Wohl der Skatspieler sorgen. Unmengen an Kaffee und Cola zum munter bleiben, ein Bierchen zur Entspannung sowie Brötchen und Pfannkuchen lassen keine Wünsche offen.

An 62 Tischen wird mit frisch abgepackten Skatkarten in zwei Serien a 48 Spielen gereizt, was das Zeug hält. Bis in die Abendstunden ringen die Teilnehmer, darunter 13 Frauen, um die besten Platzierungen und Preise.

Viele Sach- und Geldspenden machen es möglich, dass auch untere Plätze Preise erhalten. Platz 100 bekommt einen Kasten Bier, für Platz 111 gibt es ein Spanferkel. Auch Kartoffelsäcke und Klopapier werden verteilt - da wirken 500 Euro für den ersten Platz nahezu unspektakulär.

Am Ende stehen die Sieger fest. Bester Spieler ist Thomas Brandl aus Freiberg (3771 Punkte), bei den Mannschaften macht das Team "Lehmann, A.&J./Mädebach/Kloss" aus Gorschmitz (9790 Punkte) das Rennen. Beste Frau ist Sabine Richter-Hornung aus Chemnitz, die mit 2179 Punkten Platz 64 belegt. Die ewige Liste wird weiterhin angeführt von Werner Lantsch. Der Brösener bringt es auf 78 578 Punkte.

Das Teilnehmerfeld war wie in jedem Jahr bunt gemischt, der jüngste Spieler gerade mal 23, der älteste 84. Die Stimmung war gut, der Zulauf enorm, die Turnhalle voll und der Veranstalter zufrieden. "Ein 50. oder gar 55. Turnier wird angepeilt", lässt Michael Heckel blicken. Judith Sophie Schilling

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