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Altenburg 3,6 Millionen Euro für Gewerbegebiet-Sanierung
Region Altenburg 3,6 Millionen Euro für Gewerbegebiet-Sanierung
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15:25 23.09.2011
Wirtschaftsminister Matthias Machnig (r.) überreicht Oberbürgermeister Michael Wolf den Fördermittelbescheid. Quelle: Mario Jahn

"VW ist herzlich willkommen in Thüringen", sagte Machnig auf der Pressekonferenz auf OVZ-Nachfrage. "Wenn es konkrete Interessen gibt, sollten wir sie nutzen und Gespräche anbieten." Bislang sei allerdings dieses "Klopfzeichen" bei ihm noch nicht angekommen. Lokalpolitiker aller Parteien hatten sich erst am Montag bei einem Besuch in der Chefetage von VW-Sachsen über Möglichkeiten der Kooperation über Landesgrenzen hinweg kundig gemacht (OVZ berichtete).

Wie Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) in diesem Zusammenhang informierte, habe man eine Einladung in die VW-Geschäftsführung für Machnig schon mitgebracht. Er sei optimistisch, gerade jetzt für das Altenburger Land etwas erreichen zu können. "Es muss einfach möglich sein, von diesem Wachstumspotenzial fünf Kilometer hinter der Landesgrenze und 25 Kilometer von Altenburg entfernt zu profitieren."

Der eigentliche Anlass für den Ministerbesuch war allerdings ein anderer: Machnig brachte einen Fördermittelbescheid über rund 3,6 Millionen Euro mit. Das Geld ist bestimmt für die Wiederherrichtung des Gewerbegebiets Poststraße. Die Gesamtkosten der Erschließung belaufen sich dort auf 4,4 Millionen Euro. Das Projekt ist Bestandteil der Wachstumsinitiative Altenburger Land.

"Wir hoffen, damit ein Zeichen zu setzen für die Region, wir hoffen, dass sich hier Unternehmen entwickeln können und Neuansiedlungen erfolgen", sagte der Wirtschaftsminister. Wolf versicherte, dass die Stadtverwaltung alle Kräfte mobilisieren wolle, um diese Maßnahme so schnell wie möglich umzusetzen. Bei einem ähnlichen Projekt, dem Gewerbegebiet Rasephaser Straße, sei innerhalb kürzester Zeit erreicht worden, dass die Auslastung gegen hundert Prozent gehe. "Mal sehen, ob uns hier etwas ähnliches gelingt."

Mit dem Gewerbegebiet Poststraße und den bereits verfügbaren Flächen im Nordosten Altenburgs gebe es ausreichend Platz für weiteres wirtschaftliches Wachstum in der Region, informierte das Wirtschaftsministerium in einer Pressemitteilung. Am Standort Poststraße sind derzeit zwölf Unternehmen mit rund 100 Beschäftigten ansässig.

Nun sollen auf dem Areal insgesamt elf Hektar Fläche erschlossen werden, von denen ein großer Teil für die künftige Vermarktung zur Verfügung steht. Kernbereiche der Sanierung sind das ehemalige Betriebsgelände des Armaturenwerks Altenburg, das bereits 2002 ins neue Gewerbegebiet Weißer Berg umzog und dort heute über 200 Mitarbeiter beschäftigt, sowie das Gelände des einstigen Rüstungsbetriebes Hasag. Der Abschluss der Bauarbeiten ist für Mitte 2014 vorgesehen.

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