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Altenburg 407 im Klinikum Altenburger Land geboren / Ben und Sophe bei Vornamen auf Platz eins
Region Altenburg 407 im Klinikum Altenburger Land geboren / Ben und Sophe bei Vornamen auf Platz eins
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22:12 06.01.2012
Anne, Jason Paul, Maja und Nick-Jake (v.l..) gehören zu den jüngsten Neugeborenen, die im Klinikum Altenburger Land auf die Welt kamen. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Von Monique Pucher

Ein lauter Schrei, überglückliche Eltern und jede Menge Freudentränen. Diese Szenen spielten sich im vergangenen Jahr mehr als 400-mal im Klinikum Altenburger Land ab. 197 Mädchen und 210 Jungen erblickten dort 2011 das Licht der Welt und krempelten damit das Leben von Mama und Papa komplett um. "276 von ihnen wurden auf natürliche Weise geboren, 126-mal musste ein Kaiserschnitt durchgeführt werden", teilt Pressesprecherin Christine Helbig der OVZ auf Anfrage mit.

Sechsmal erlebten die Eltern ihr Glück in doppelter Form, bekamen Zwillinge. 26-mal hatten es die Babys sehr eilig, und kamen vor dem errechneten Termin auf die Welt. Sie mussten jedoch zunächst auf die Frühchenstation.

Von den 407 Babys leben nun 159 in Altenburg, 44 in Rositz, 30 in Meuselwitz, fünf in Lucka, 21 in Gößnitz, zwölf in Langenleuba-Niederhain und jeweils 46 in Schmölln und in der Verwaltungsgemeinschaft Pleißenaue. Die restlichen 44 Kinder stammen aus Leipzig, Borna, Regis, Frohburg oder Ronneburg.

Der geburtenstärkste Monat 2011 war der September mit 44 Entbindungen, dicht gefolgt von Mai und August mit 42 und 41 Geburten. Immer dabei waren die Beleghebammen, die rund um die Uhr für die Schwangeren vor Ort sind. Egal ob beim Vorbereitungskurs oder bei der Akkupunktur, während der Geburt und später bei der Rückbildungsgymnastik oder der Babymassage. Neu hinzu kam im vergangenen Jahr Angela Sadowski, die das Team nun auf sechs erweitert. Dabei mussten die Hebammen einigen Schwergewichten bei ihrem Weg aus Mamas Bauch helfen. Im April wurde ein Mädchen mit 57 Zentimetern Körperlänge und 4845 Gramm geboren und stellte damit den Rekord im vergangenen Jahr auf.

Rekordverdächtig war ebenso die Vielzahl an ausgefallenen Vornamen. Christine Helbig berichtet, dass zwar darüber keine Statistik geführt werde, aber der Trend gehe hin zu alten oder ungewöhnlichen Namen. In der Babygalerie auf der Internetseite des Klinikums finden sich beispielsweise Namen wie Joy Kaya, Finjas Tyler, Cody Jack oder Wyatt-Pharrell und Quentin Junior.

Die beliebtesten Vornamen 2011 hat indes das Altenburger Standesamt in seiner jährlichen Statistik zusammengefasst. Dabei liegt bei den Mädchen Sophie - wie im Vorjahr - auf Platz eins mit sieben Nennungen, 13 Jungen wurden mit dem Namen Ben bedacht. Pressesprecher Christian Bettels erklärt, dass der Vorname Ben es quasi aus dem Nichts auf den vordersten Rang geschafft hat. Ein Grund für die plötzliche Beliebtheit sei nicht bekannt. Auf Platz zwei folgen bei den Mädchen Emma, Josephine und Marie. Sechsmal wurde dieser Name vergeben. Jeweils fünf Mädchen tragen seit 2011 die Namen Lilly und Lina. Bei den Jungen folgt nach Ben lange Zeit nichts. Der zweitbeliebteste Name war Oskar mit sechs Nennungen, hinzu kommen noch drei Oscars, also mit einem c in der Mitte. Ebenfalls jeweils sechs Jungen bekamen die Namen Alexander, Luca, Pascal und Paul. Auf Platz drei landet mit fünf Nennungen der Vorjahressieger Leon, gemeinsam mit Emil, Finn, Max und Nick.

Insgesamt gab es 419 Geburten, die auf dem Altenburger Standesamt gemeldet wurden. Zwölf Kinder wurden demzufolge außerhalb des Krankenhauses, aber innerhalb des Landkreises geboren. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr ging die Geburtenzahl im Klinikum um zehn Prozent zurück. Christine Helbig vermutet, welche Ursache der Rückgang haben könnte. "Hier leben immer weniger Frauen im gebährfähigen Alter, ich denke, das ist eine Folge davon."

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