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Altenburg 50 neue Wohnungen - AWG investiert in Altenburg über vier Millionen Euro
Region Altenburg 50 neue Wohnungen - AWG investiert in Altenburg über vier Millionen Euro
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21:42 12.01.2012

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Von Ellen Paul

"Mit diesem Vorhaben wollen wir das Angebot unserer Genossenschaft erweitern. Denn wir haben 3500 Wohnungen in unserem Bestand, in Altenburg und sechs umliegenden Gemeinden. Doch der innerstädtische Bereich fehlt bislang völlig", erklärte AWG-Vorstand Lutz Funke gestern vor der Presse.

Das Vorhaben der Wohnungsgenossenschaft umfasst zum einen die Teichstraße 4 bis 7. Vielen Altenburgern ist das Areal als ehemaliger Standort des einst beliebten Konzert- und Ballhauses bekannt, das der damalige Besitzer 2008 abreißen ließ. Um diese schmerzliche Baulücke wieder zu schließen, muss aber noch einmal der Abrissbagger seines Amtes walten. Denn auch die angrenzenden, seit Langem leer stehenden Gebäude Teichstraße 5 und 7 sind nicht sanierungsfähig und müssen abgerissen werden. "Die dafür erforderlichen Genehmigungen liegen vor", so Funke.

Neben dem Gebäudeschluss entlang der Teichstraße 4 bis 7 plant die AWG einen weiteren Neubau, einen so genannten Mittelriegel, der unmittelbar dahinter entsteht. Zu den Häusern gehören ein begrünter Hofbereich und entsprechende Parkierungen. "Wohnungen ohne Stellplätze lassen sich heutzutage nur noch schwer an den Mann bringen", weiß Lutz Funke. Und für das daran angrenzende Grundstück, auf dem zurzeit brachliegenden Areal Langengasse 20, ist eine villenartige Bebauung vorgesehen. Insgesamt sollen rund 50 Wohnungen unterschiedlicher Größe (1,5 bis drei Zimmer) entstehen, die barrierearm beziehungsweise barrierefrei sind. Die Häuser verfügen teilweise über Fahrstühle.

Die Kosten summieren sich voraussichtlich auf mehr als vier Millionen Euro. Die Stadt Altenburg, der Freistaat Thüringen und der Bund unterstützen das Vorhaben. Um die beantragten Städtebaufördermittel zu bekommen, steuert die Stadt aus ihrem Haushalt 100 000 Euro zu. "Wir freuen uns über das Engagement der Altenburger Wohnungsgenossenschaft in einer der wichtigsten Zufahrtsstraßen zur historischen Innenstadt", begründet OB Michael Wolf (SPD) die finanzielle Hilfe trotz angespannter Haushaltslage. Schließlich sei das Vorhaben der AWG in seinen Dimensionen gleichzusetzen mit dem aktuellen Projekt der Städtischen Wohnungsgesellschaft beim Areal am Markt, so Wolf.

Die Planung des Großprojekts erfolgte von Anfang an in enger Abstimmung zwischen AWG und Stadt. 2008 hatte das Rathaus ein städtebauliches Konzept zur Neuordnung des Quartiers Teichstraße-Süd erarbeiten lassen, das als Grundlage für das beabsichtigte Neubauprojekt dient. In dem Konzept werden sowohl die Blockrandbebauung als auch das Bauen in zweiter Reihe empfohlen.

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