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Altenburg 500 Euro Zuschuss von Nobitz für Kameraden am Steuer
Region Altenburg 500 Euro Zuschuss von Nobitz für Kameraden am Steuer
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18:06 28.05.2018
Die Feuerwehr in Lehndorf hat Anfang dieses Jahres ein neues Fahrzeug bekommen. Damit es von genügend Fahrern gesteuert werden kann, gibt es jetzt Zuschüsse von der Gemeinde Nobitz für den Lkw-Führerschein. Quelle: Mario Jahn
Nobitz

Die größte Landgemeinde des Kreise, Nobitz, verfügt auch über eine der größten Feuerwehren. Entsprechend hoch ist auch der Bedarf an Kameraden, die den zum Fahren der Löschfahrzeuge über 3,5 Tonnen berechtigenden Führerschein besitzen. „In zwei unserer Ortsteilwehren zeichnen sich da schon Engpässe ab“, so Bürgermeister Hendrik Läbe (SPD).

Auf der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde deshalb eine Vorlage behandelt, die einen finanziellen Zuschuss für aktive Feuerwehrleute vorsieht, die den entsprechenden Führerschein ablegen. „Jeweils 500 Euro soll dieser Zuschuss maximal betragen, der ab kommenden Jahr einmal, sowie in den drei Folgejahren jeweils zweimal vergeben werden kann“, so Läbe.

Vorschlag wurde von Feuerwehrleuten eingebracht

Eingebracht hatten die Vorlage aktive Feuerwehrleute um den Lehndorfer Wehrleiter Thomas Hummel, der selber im Gemeinderat sitzt. „Das ist sicher nur ein Anfang und die jetzt vorgesehene Förderhöhe ist auch nicht besonders groß“, meinte er mit Blick auf die durchschnittlichen Kosten in Höhe von rund 2000 Euro, die für einen Lkw-Führerschein anfallen. Denn letztendlich mache es doch keinen Sinn, wenn in den Gerätehäusern teure Fahrzeugtechnik steht, es aber kein Personal gibt, das berechtigt ist, diese zu bedienen und zu fahren.

Das sahen andere Gemeinderäte genauso. Allerdings bleibt es vorerst bei den 500 Euro . „Wichtig ist erst einmal, dass wir so einen Posten im Haushalt verankert haben. Über die konkrete Höhe des Zuschusses kann dann auch im Einzelfall entschieden werden. Auch wenn einmal in einem Jahr ein dritter oder vierter Führerschein unterstützt werden muss, findet sich sicher eine Lösung“, so Läbe. Was der Gemeinderat ebenso sah, der den Beschluss einstimmig absegnete.

Gemeinde schafft neues Fahrzeug für Bauhof an

Ebenfalls um Fahrzeugtechnik drehte sich ein weiterer einstimmiger Beschluss des Gemeinderates: Für den örtlichen Bauhof soll ein neues Kommunalfahrzeug für knapp 27 000 Euro angeschafft werden. Denn das bislang dort genutzte Fahrzeug ist bereits 1996 erstmals zugelassen worden, mittlerweile in die Jahre gekommen und sehr reparaturanfällig. Das alte Fahrzeug wurde vom Autohaus, das den Zuschlag erhielt, in Zahlung genommen, was der Gemeindekasse eine Einsparung von knapp 4000 Euro bringt.

Ebenso auf den Weg gebracht wurden vom Gemeinderat erforderlich gewordene Änderungen beim Bebauungsplan im Industriepark Nobitz – Am Flughafen, die im Zusammenhang mit der derzeit laufenden Ansiedlung der Firma Copart stehen. Aktuell errichtet das Unternehmen dort seine Niederlassung und hat den ersten Teilabschnitt für die Verwertung von beschädigten Fahrzeugen bereits in Betrieb genommen.

Morgen tritt der Gemeinderat zur nächsten Sitzung zusammen. Sie findet im Haus 2 der Verwaltung in Saara statt und beginnt 19 Uhr. Auf der Tagesordnung stehen die Vergabe von Bauleistungen für den Neubau der Pleißebrücke an der Neidamühle sowie der Wiederherstellung des Bornshainer Bachs.

Von Jörg Wolf

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