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97 Starter beim traditionellen offenen Radrennen der Stadt Meuselwitz

97 Starter beim traditionellen offenen Radrennen der Stadt Meuselwitz

"Wusch und wusch" - dem Knirps am Straßenrand im sonntäglichen Meuselwitz war die Begeisterung über das von den Radsportlern beim 11. offenen Radrennen vorgelegte Tempo sichtlich anzumerken.

Meuselwitz. "Wusch und wusch" - dem Knirps am Straßenrand im sonntäglichen Meuselwitz war die Begeisterung über das von den Radsportlern beim 11. offenen Radrennen vorgelegte Tempo sichtlich anzumerken. Und wieder machte es kurz "wusch" und der Athlet war fast schon wieder hinter der nächsten Ecke verschwunden. "Insgesamt 97 Fahrerinnen und Fahrer nahmen in ihren jeweiligen Altersklassen an dem Rennen teil. Damit sind wir sehr zufrieden, wenngleich in manchem Rennen die Zahl etwas unter unseren Erwartungen lag", sagt Kati List, Inhaberin des Fahrraddienstes Peter Mende, der ihr Vater ist und zugleich Begründer dieses Straßenrennens.

 

Wie schon in den Jahren zuvor wurde der einen Kilometer lange Rundkurs durch Straßen der Stadt gedreht. Die Kleinsten, die vier bis sechs Jahre alten Kinder, hatten derer zwei zu absolvieren, die Sieben- bis Zehnjährigen drei Runden, die Elf- bis 14-Jährigen vier Runden. Den Erwachsenen standen dann 25 dieser Runden bevor. Und wie schon in den Jahren zuvor zeigte sich wieder eines deutlich: Der Rundkurs ist mit einem Kilometer zwar recht überschaubar. Aber vor allem wegen der teilweise scharfen Kurven fordert er von den Sportlern auch alles. "Vor allem die Kurve von der Schul- in die Bahnhofstraße hat es in sich, ist sie doch fast rechtwinklig", sagt Kati List. Aber Stürze habe es in diesem Jahr glücklicherweise nicht einen gegeben.

Elf Jahre offenes Straßenradrennen immer am Sonntag des Stadtfestes - das Rennen ist mittlerweile schon zu den Klassikern zu zählen. Das zeigte sich auch an den vielen Stammteilnehmern, die schon seit Jahren in Meuselwitz starten. "Besonders treu sind uns die Radsportler von Aufbau Altenburg, aus Zwenkau, Leipzig und auch Remse und vom Team Killerwade", nennt Kati List nur ein paar Beispiele.

Die äußeren Bedingungen am Sonntag seien sehr gut gewesen, wenngleich das schwülwarme Wetter fast wieder ein bisschen zu gut war. "Sogar die Stadt schickte zuvor nochmals Mitarbeiter auf den Rundkurs, die nach liegen gebliebenem Müll, wie beispielsweise Scherben, suchten und die Strecke reinigten. Und Autos parkten dieses Jahr auch keine mehr auf der Runde", so die Cheforganisatorin, die am Renntag auf 33 ehrenamtliche Helfer bauen konnte, die die umfangreichen Aufgaben von der Steckensicherung bis hin zur Zeitnahme erledigten.

In der Altersklasse Kinder vier bis sechs Jahre gewann Jakob Piertza vom Team RST Reichenbach. Bei den Sieben- bis Zehnjährigen verteidigte Vorjahressieger Jan-Ole Jähnig vom SV Aufbau Altenburg seinen Vorjahreserfolg. Luke Wilk vom RC Gera steigerte sich von Platz drei 2010 auf Rang zwei und Yannick Noah Andraä, ebenfalls vom SV Aufbau Altenburg, sicherte sich Bronze.

Wie schon im Vorjahr siegte in der Altersklasse elf bis 14 Jahre Felix Heimer vor Erik Heistermann - beide SV Aufbau Altenburg. Auch der dritte Rang ging mit Michelle Bauernach nach Altenburg. Bei den Herren in der Altersklasse 15 bis 35 Jahre gewann Sebastian Vogel vom SV Remse. Mirko Franz vom 1. RV Leipzig wurde - wie schon 2010 - Sieger in der Klasse der 36- bis 50-jährigen. Auch in der Klasse 51 bis 60 Jahre verteidigte Jürgen Bomball vom 1. RC Leipzig seinen Titel.

Bei den alten Herren ab 61 Jahren verbesserte sich Wolfgang Pöpel vom Team Killerwade vom zweiten Rang im Jahr 2010 auf den Platz eins. Gesine Vogel aus Gerstenberg startete bei den Damen ab 15 Jahren als einzige und holte logischerweise den Sieg.

"Am Sonntag gab es auch noch ein Rennen in Nürnberg sowie ein Profi-Rennen in Leipzig. Das hat uns sicher den einen oder anderen Starter gekostet. Bei den Frauen beispielsweise hatten wir auch schon fünf Starterinnen", sucht Kati List nach einer Erklärung für diese Enttäuschung.

Ansonsten war die Stimmung an der gut besuchten Strecke prächtig. Auch wegen der musikalischen Begleitung, die der Karnevalsverein Rositz und die Sambatruppe Como Vento von Aufbau Altenburg übernahmen.

Jörg Wolf

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