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Abriss - einzige Lösung für die Kleingartenanlage Pleißenaue

Abriss - einzige Lösung für die Kleingartenanlage Pleißenaue

Die Abrissbagger haben in den vergangenen Tagen ganze Arbeit geleistet. Von den rund 40 Parzellen, die hier über Jahrzehnte von Laubenpiepern bewirtschaftet wurden, ist fast nichts mehr übrig geblieben.

Die Bagger haben in Treben ihre Arbeit getan. Derzeit wird auf dem Areal der einstigen Gartenanlage Mutterboden aufgebracht, um die Oberfläche auszugleichen.

Quelle: Mario Jahn

Die Gärtner haben aufgegeben.

 

Ebenso wie die Flächen der Gartenanlage "Morgensonne" war dieses Areal am Ortseingang von Treben aus Richtung Altenburg bereits mehrfach vom Hochwasser der Pleiße heimgesucht worden. Der Fluss verläuft nur wenige Meter hinter der Gartenanlage. Im vergangenen Jahr hatten die Fluten Anfang Juni hier besonders stark gewütet. Das Wasser stand so hoch, dass von mancher Laube nur noch das Dach zu sehen war. Aus einigen Parzellen hatte es Frühbeete und Gartenmöbel auf ein benachbartes Feld gespült.

 

"Weil die meisten der Kleingärtner bereits mehrfach vom Hochwasser betroffen waren, haben vor Jahresfrist viele resigniert. Auch wir haben keinen Sinn mehr darin gesehen, unseren Garten wieder herzurichten und weiter zu bewirtschaften", sagte Hendrik Janke, einer der Kleingärtner. Deshalb habe man sich dazu entschieden, die Anlage aufzugeben, lagen doch bereits vor der Flut 2013 mehrere Gärten brach. Außerdem seien rund 70 Prozent der Kleingärtner im Rentenalter gewesen.

 

Die Gartenanlage befand sich auf Privatgrund, der einer Erbengemeinschaft gehört. Für den Abriss, den eine ortsansässige Firma ausführt, haben die Eigentümer ähnlich wie die Gemeinde Treben für den Abriss ihrer Kleingärten am anderen Ortsende Fördergelder vom Land erhalten. Bevor die Bagger anrollten, hatten die Laubenpieper Zeit, ihre Gartenhäuschen zurückzubauen und Pflanzen auszugraben. Das haben aber nach OVZ-Informationen nicht alle getan, sodass die Abrissfirma auch jede Menge Müll beseitigen muss.

 

Nach der Urbarmachung der rund 7000 Quadratmeter großen Fläche soll diese zunächst Grünfläche werden.

Marlies Neumann

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Von Redakteur Monika Neumann

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