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Altenburg Abschied aus Aufstiegskampf: Aufbau-Handballer verlieren gegen Spitzenreiter
Region Altenburg Abschied aus Aufstiegskampf: Aufbau-Handballer verlieren gegen Spitzenreiter
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21:00 30.01.2012
Florian Pohle (l.) gehört gegen den Spitzenreiter mit fünf Treffern zu den besseren Aufbau-Spielern. Quelle: Mario Jahn
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Aufbau Altenburg

Die Aufbau-Handballer haben auf der Jagd nach den beiden Relegationsplätzen zum Aufstieg einen herben Rückschlag erlebt und eine Schlappe gegen den Tabellenführer einstecken müssen. Mannschaftskapitän Ronny Bärbig ging sogar noch weiter: "Das war es wohl schon für uns, Glückwünsche nach Großschwabhausen und Weimar."

Damit spielte Bärbig nicht nur auf die Tatsache an, dass die Aufbau-Männer gleich mal mit neun Toren den Kürzeren zogen, sondern hatte dabei die Art und Weise im Hinterkopf, wie dies passierte. Denn die Gäste erwiesen sich eigentlich in allen Belangen überlegen und fast die gesamte Stunde als übermächtig.

Lediglich knappe zehn Minuten konnten die Gastgeber mithalten und sogar 4:3 in Führung gehen. Dann aber begannen die ersten Abwehrprobleme für Altenburg gegen die schnelle und geradlinige Angriffswucht des Spitzenreiters, der man bis zum 6:6 noch etwas entgegenzusetzen hatte. Dann aber kam's knüppeldick für Aufbau. Denn in den nächsten zehn Minuten lief rein gar nichts mehr zusammen, wodurch die Gäste auf 6:12 enteilten. Auszeit der Hausherren: Ein mächtiger Anpfiff von Trainer Lothar Döring folgte. Denn so kann man sich vor eigenem Publikum wirklich nicht präsentieren. Die Ansprache fruchtete kurzzeitig und beim 12:14 war man sogar wieder auf Tuchfühlung. Dreimal schlugen die Gäste dann aber doch noch zu und konnten mit einer relativ beruhigenden Führung in die Halbzeitpause gehen.

Und auch danach dominierte das Gäste-Team fast nach Belieben, bestimmte das Tempo und setze frühzeitig die Big Points. Dabei halfen den Altenburgern auch kurzfristige Umstellungen in der Abwehr nicht. Denn dafür schlugen die Fernschützen Großschwabhausens einfach zu perfekt zu. So gingen die Gäste Mitte der zweiten Hälfte mit 31:20 in Führung - die Partie war gelaufen.

Der Rest war Schaulaufen für beide Teams. Den einen zum Ärgernis, den anderen zur Freude. In dieser Aufstellung - vier Spieler fehlten den Gastgebern - sollte Aufbau jedoch froh sein, erst einmal nichts mehr mit dem Aufstieg zu tun zu haben. Dafür fehlt es eigentlich an allem. Schließlich wären Spiele in einer höheren Liga unter diesen Umständen fast ein Hohn. Und die Gegner werden nicht leichter. Oppurg und Jena heißen die nächsten, spätestens dann wird man wissen, in welche Richtung der Weg führt.

Günther, Kießhauer, Reinhardt, Moosdorf (3), Bärbig (3), Dietze (1), Stockhaus (2), F. Schörnig (2), M. Pohle (2), O. Schörnig (5), Beer (3), F. Pohle (5).

Lutz Pfefferkorn

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