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Altenburg Abwasseranschlüsse sind Hauptinvestition
Region Altenburg Abwasseranschlüsse sind Hauptinvestition
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10:33 09.02.2019
Bereits im Jahr 2017 wurde im Lödlaer Ortsteil Rödigen mit dem Bau von Abwasseranschlüssen begonnen. Schritt für Schritt arbeitet man sich jetzt durch die gesamte Gemeinde. Quelle: Mario Jahn
Lödla

Noch vor ein paar Jahren ging es der Gemeinde Lödla finanziell richtig schlecht. Doch mittlerweile hat man sich glücklicherweise aus diesem Tal gearbeitet. „Einerseits sicher auch durch eisernes Sparen, andererseits aber vor allem, weil sich unsere Gewerbesteuereinnahmen stabilisiert haben und wir zudem wieder Schlüsselzuweisungen durch den Freistaat bekommen. Das heißt aber jetzt nicht, dass wir förmlich im Geld schwimmen. Aber wir können wieder etwas anpacken“, so Bürgermeister Torsten Weiß (CDU). Deshalb hat die 700 Einwohner zählende Gemeinde auch schon im Dezember vergangenen Jahres einen Haushalt beschließen können, der mittlerweile auch genehmigt wurde. Im Verwaltungshaushalt stehen da knapp 931 000 Euro und im Vermögenshaushalt knapp 817 000 Euro. „Das ist schon beachtlich für eine Gemeinde von unserer Größe“, findet das Gemeindeoberhaupt.

Abwasserentsorgung ist größte Aufgabe

Als größtes gemeindliches Vorhaben gilt in diesem sowie auch den folgenden Jahren der schrittweise Anschluss aller Haushalte an die zentrale Abwasserentsorgung. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Projekt mit dem Zweckverband Wasserver- und Abwasserentsorgung Altenburger Land, dem Lödla angehört. „Damit haben wir bereits im Jahr 2017 angefangen, als in Rödigen damit begonnen wurde. Im zurückliegenden Jahr folgte der zweite Bauabschnitt von Rödigen bis zur Sportplatzstraße, wovon aktuell nur noch Restarbeiten zu erledigen sind“, so Weiß. Bis zum Jahr 2022 seien nun bereits die weiteren Bauabschnitte bis nach Unterlödla schon vorgeplant. Auch jener Abschnitt für 2019, der den Dorfring bis hin zur Einmündung Hirtenweg vorsieht. Circa 450 000 Euro soll dieser Abschnitt kosten – 280 000 Euro davon kommen als Fördermittel. Der Hirtenweg ist dann für 2020 vorgesehen.

Weitere Investitionen

Für Weiß ist dieses Projekt für Lödla zukunftsweisend. „Vor allem kommen mit diesen zentralen Abwasseranschlüssen unsere Bewohner nicht in die Gefahr, in eine vollbiologische Kleinkläranlage für ihr Grundstück investieren zu müssen.

Im aktuellen Haushalt sind aber noch weitere Investitionen vorgesehen: Die Vereinsförderung, beispielsweise für den TSV Monstab/Lödla, wird auch 2019 stattfinden. Zudem sind aufwertende Arbeiten am örtlichen Friedhof vorgesehen. „Darüber hinaus müssen wir an die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs für unseren Bauhof denken, da der dort stehende Multicar in die Jahres gekommen und reparaturanfällig geworden ist“, so Weiß.

Von Jörg Wolf

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