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Adebar schnäbelt in Meuselwitz

Adebar schnäbelt in Meuselwitz

Leben ist wieder in den Storchenhorst auf dem Schornstein der ehemaligen Tonfabrik in Meuselwitz eingezogen. Meister Adebar zieht dort seinen Nachwuchs auf. "Endlich", mögen sich die Fans des oftmals laut klappernden Glücksbringers sagen.

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Seit wenigen Tagen hat der Storchenhorst in Meuselwitz Bewohner.

Quelle: Karl Burkhardt

Auch OVZ-Leser Karl Burkhardt, der das Paar am Sonnabend beobachtete und gleich auf den Auslöser seiner Kamera drückte. "Erst hat ein Storch das Nest vor einigen Tagen offensichtlich erkundet, und jetzt sind sie hier richtig zugange", freut er sich.

 

Im vergangenen Jahr blieb der schon seit etlichen Jahren regelmäßig genutzte Horst verwaist. Lutz Köhler, Storchenexperte beim hiesigen Naturschutzbund (Nabu), kennt auch die Gründe: "Im vergangenen Jahr hatten gleich vier Störche Interesse an der Brutstelle. Deshalb kam es unter beiden Paaren zu Revierkämpfen. Im Endeffekt blieb der Horst leer." Sonderlich anziehend war der ohnehin nicht mehr. "Er war in die Jahre gekommen. Die Tiere verbauen für ihre Brut immer Gras sowie anderes Material zum Auspolstern, und damit gelangt auch Erdreich ins Nest", berichtet Köhler. So keimte Samen, und aus dem Horst wuchs sogar eine kleine Birke. "So etwas mögen Störche überhaupt nicht." Deshalb habe das Umweltamt auf Anregung des Nabu den Horst in diesem Jahr saniert. Und wie sich in luftiger Höhe zeigt: mit Erfolg.

 

Meister Adebar hat sich übrigens auch andernorts im Altenburger Land häuslich niedergelassen. "In Schmölln und Wilchwitz brüten ebenfalls Paare", weiß der Experte. Auch der erst kürzlich auf dem Schornstein der einstigen Ziegelei in Tegkwitz aufgesetzte neue Horst hatte schon langschnäbligen Besuch. "Drei Tage, nachdem wir das Nest hochgezogen hatten, inspizierte ein Storch den Horst. Allerdings wird der nicht bebrütet." Darüber ist Lutz Köhler aber nicht sonderlich traurig. "Manchmal vergeht eben einige Zeit, ehe sich der Erfolg einstellt."

Jörg Wolf

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