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Altenburg Altenburg: Straßenfest in der Pauritzer Straße war ein voller Erfolg
Region Altenburg Altenburg: Straßenfest in der Pauritzer Straße war ein voller Erfolg
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16:00 15.08.2016
Peter Müller, Chef des Fördervereins „Historisches Friseurhaus“, legte am Samstag Hand und erschnippelte Geld für einen guten Zweck. Quelle: Nicole Rathge-Scholz
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Altenburg

Bestes Wetter, gut gelaunte Gäste, kühles Blondes und heißer Kaffee, dazu Attraktionen, Unterhaltung und Livemusik – besser konnte auch das mittlerweile 12. Straßenfest in der Pausitzer Straße nicht laufen. „Es ist mittlerweile Tradition, dass wir zum Straßenfest die Haare der Gäste für einen guten Zweck schneiden. Unser Erlös geht an die von Peter Escher ins Leben gerufenen Kinderkrebsstiftung. „Uns verbindet eine Freundschaft zu Escher, denn er hat uns in der Not geholfen, und deshalb geben wir wieder etwas durch diese Aktion zurück“, so der Vorsitzende des Förderverein „Historisches Friseurhaus“ Altenburg, Peter Müller, dem dies eine Herzensangelegenheit ist.

Auch die „Lustigen Schwestern“ haben auf der Bühne aufgerufen, für die Kinderkrebsstiftung zu spenden. Darauf hin nahm Renate „Letscho“ Gärtner ihren Hut und ging durch die Straße. „Es sind sage und schreibe 520 Euro im Hut gelandet, das ist doch geil“, freut sich Müller euphorisch. Insgesamt sind durch den Kuchenverkauf, das Haareschneiden, das Glücksrad, die Hut-Aktion und den Gagen-Verzicht der Lustigen Schwestern insgesamt 1050 Euro zusammen gekommen. „Dazu muss man bedenken, dass dieser Betrag nochmal vom Staat vervierfacht wird“, klärt Müller auf, der es noch gar nicht glauben kann, das diese Summe zustande gekommen ist.

Und er verbrachte den ganzen Nachmittag nicht nur im Haarsalon, sondern wurde auch kurzer Hand von „Letscho“ auf die Bühne gezogen. „Die Lustigen Schwestern stimmten gerade das Lied ,Du hast die Haare schön’ an, als Letscho mich auf die Bühne zog, mir eine Perücke verpasste und so echt für einen Lacher gesorgt hat“, schmunzelt Müller über die spontane Aktion.

Neben genügen Speis und Trank und guter Unterhaltung konnten die Besucher auch mit der Armbrust schießen, eine Motorradausstellung begutachten und die Kinder auf dem Trampolin und der Hüpfburg toben. Auch die Freiwillige Feuerwehr war in diesem Jahr wieder mit von der Partie. „Wir unterstützen solche Feste gerne“, sagt Jugendwart Rudolf Naumann. Er uns seine Kameraden nahmen sich viel Zeit für die zahlreichen Kinder, die alle einmal Platz im Feuerwehrauto nehmen wollten. „Wir bieten zudem an, dass die Jungen und Mädchen bei uns mit der Kübelspritze ein echtes Feuer löschen können oder auch Kegel mit dem Wasserstrahl abschießen müssen.“

„Mein Sohn ist ganz begeistert von der Feuerwehr, das ist immer ein Highlight“, erzählt Franziska Schirmer, die gemeinsam mit ihren Kindern den Nachmittag auf der Pauritzer Straße verbringt. „Ich finde das Fest sehr schön und man kann den Nachmittag mit vielen Attraktionen verbringen. Und den ein und anderen Bekannten trifft man auch“, so die Altenburgerin.

„Mir ist es wichtig das man gemeinsam ein regional betreutes Fest feiern kann, dass man zusammen etwas macht und dass mit so wenig Kosten und Aufwand verbunden ist wie möglich. Sowohl für die Organisatoren wie auch für die Besucher. Einfach gemeinsam einen schönen Tag verleben“, so Renate Gärtner, Mitinitiatorin des mittlerweile 12. Straßenfestes. Zu Übersehen war das Altenburger Urgestein auch diesmal nicht, denn sie schlüpfte an diesem Nachmittag in eine Altenburger Tracht. Bis in die Nacht hinein wurde in den Kneipen und auf der Straße gefeiert und für Livemusik sorgte die Band Mothers Best. „Es waren Massen an Besuchern, wir sind so zufrieden. Ein wirklich erfolgreiches und gelungenes Fest“, schwärmt Müller.

Von Nicole Rathge-Scholz

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