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Altenburg Altenburg erhöht Engagement zur Integration von Flüchtlingen
Region Altenburg Altenburg erhöht Engagement zur Integration von Flüchtlingen
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14:25 12.03.2018
OB Michael Wolf (SPD) informiert den Stadtrat über weitere Maßnahmen für die Integration von Flüchtlingen in Altenburg. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Die Stadt Altenburg baut ihr Engagement in Sachen Integration von Flüchtlingen aus. Darüber informierte Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) den Stadtrat am Donnerstagabend. Wie der Rathauschef mitteilte, sei man auf dem Weg, die Zahl der Vollzeitstellen für die Flüchtlingshilfe von derzeit zwei auf vier bis 4,5 zu erhöhen. Geschehen soll das über eine stärkere Zusammenarbeit mit dem Futura-Verein, die durch das Land Thüringen speziell gefördert wird.

„Wir haben bisher Verantwortung übernommen und werden das auch weiter tun“, sagte Wolf. Neben der Integrationsbeauftragten und einem Sozialarbeiter vom Welthilfe-Verein, den man mitfinanziert, will man sich an weiteren zwei bis 2,5 Vollzeitstellen beteiligen. Geschehen soll das über „eine intensive Zusammenarbeit mit dem Verein Futura“, der sich seit über zwei Jahren in Sachen Integration von Flüchtlingen im Altenburger Land engagiert. „Wir hatten bereits einen gemeinsamen Termin mit dem Migrationsministerium im Landesverwaltungsamt“, so der OB weiter. Dort habe man positive Signale, dass Mittel zur Förderung der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund fließen könnten. „Dadurch können wir bis zu 70 Prozent Förderung erreichen. Dass wir das Familien- und Freizeitzentrum zur Verfügung gestellt haben, ist vom Land sehr positiv aufgenommen worden.“

Hintergrund dieser Aktivität ist laut Wolf die weiter gestiegene Zahl von Flüchtlingen in Altenburg. Angesichts von nunmehr 1273 registrierten Migranten (Stand: 24. Januar) sprach das Stadtoberhaupt von einem „neuen Höchststand“. Dass sich die Zahl im Vergleich zum Herbst 2017 um weitere 18 erhöht hat, liegt „am Nachwuchs, den sie bekommen haben. Vor allem Nord ist davon betroffen“, so Wolf. Der Kreis, der für die Flüchtlinge zuständig ist, so lange sie sich in Asylverfahren befinden, ziehe sich nach und nach zurück. „Ich finde das traurig, denn es ist der Integration nicht förderlich.“ Auch aufgrund dessen habe sich die Stadt Altenburg dazu entschieden, „das maximal Mögliche zu tun, um den Integrationsprozess zu begleiten“.

Von Thomas Haegeler

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