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Altenburg gibt Gas: Tuning-Show wird bis 2020 feste Größe am Großen Teich

Rasante Karossen Altenburg gibt Gas: Tuning-Show wird bis 2020 feste Größe am Großen Teich

Zwölf Profi-Aussteller, 200 private Autos und 3000 Besucher – das ist die Bilanz des zweiten Tuning-Events „ABG gibt Gas“. Kein Wunder, dass die Organisatoren der Show der aufgemotzten Karossen weiter am Standort Altenburg festhalten. Bis 2020 planen die Auto-Narren am Großen Teich eine feste Größe zu sein.

Modell Sue Lucia Smoke setzt unter anderem den Audi R8 in Szene.

Quelle: Nicole Rathge-Scholz

Altenburg. Zum zweiten Mal organisierten Sylvio Dersinske, Chef des Osterländer Hondaclub, Thomas Hermsdorf von ConceptCarDesign und Capitol-Leiter Sven Erfurt das Tuning-Event „ABG gibt Gas“. „Das war damals eine spontane Aktion, die wir binnen vier Wochen auf die Beine gestellt und 78 Fahrzeuge und drei Autohäuser mit ins Boot geholt hatten“, erinnert sich Dersinske. „Dieses Event wird es jetzt jedes Jahr geben bis mindestens 2020, denn da erscheint der letzte Film ’Fast & Furious 10’.“

Warum man schon jetzt derartige Pläne hegt, erklären die 200 privaten Fahrzeuge und zwölf Aussteller, die am Sonnabend die Promenade am Großen Teich zierten. Dadurch dass bei dem Event kein Eintritt verlangt wird, kamen die Gäste in Scharen und bestaunten die Karosserien vom Käfer, Baujahr 1967, über T1-Busse bis hin zum neusten Sportwagen, einem Audi R8. „Die Teichpromenande ist einfach die Location schlecht hin“, geriet Dersinske ins Schwärmen und verkündet, das dieses Jahr über 3000 Besucher zugegen waren. „Aufgereiht im Grünen stehen die getunten Autos mit Blick auf den Teich, besser geht es doch nicht.“

Das Event ist für alle Automarken offen. Natürlich liegt das Hauptaugenmerk auf dem Tuning, aber auch Oldtimer und Youngtimer sind gern gesehen. Die Veranstaltung gibt es, weil die Gleichgesinnten sozusagen ein Spielplatz suchen. Hier kann man Fachsimpeln, Staunen, Schauen, Gesehen werden und sich Ideen holen. „Das Tuning ist einfach ein Abheben von der Masse“, erklärte Dersinske. „Man zeigt seine Leidenschaft und Impressionen. Wir cruisen gemütlich über die Landstraße, nach dem Motto gesehen und gesehen werden.“

Den Sonderpreis „Best of ABG“ wurde neben den anderen Pokalen, die in Automarkenkategorien eingeteilt waren, ebenfalls vergeben. Er ging an Heiko Hähne mit seinem Ford Escort Cosworth. „Er hat den Preis verdient, weil er ein exotisches Fahrzeug besitzt, das er vom kompletten Motor her umgebaut hat“, sagte Cheforganisator Dersinske. „Es ist ein Rennstrecken-Trackball-Tool-Fahrzeug mit Straßenzulassung. Diese Edition im Serienzustand wurde auch bloß in einer gewissen Stückzahl gefertigt und war somit schon ein Exot, den man nur noch ganz, ganz selten sieht.“

Der Seat Ibiza 6L vom Altenburger David Kraatz hat zwar nur 64 PS, aber dafür war er eines der Autos, die die Blicke auf sich zogen – schon wegen der türkisen Lackierung. „Ich habe lange nach einer Farbe gesucht“, meinte der 26-Jährige, der seit einem Jahr und sieben Monaten an seinem Gefährt herumbastelt. „Dann war ich bei meinem Lackierer und er hatte seine Türrahmen in der Küche Türkis gestrichen, das gefiel mir.“

Fertig werde man nie, erzählte er weiter und erklärte, dass er bisher eine Tieferlegung vorgenommen, Audifelgen aufgezogen und ein Karosserie-Cleaning gemacht hat. „Ich habe zwar gesagt, ich mache nichts mehr dran, aber man findet immer was. Ich würde meinen Seat nie verkaufen, da steckt so viel Geld und Liebe drin, eher würde ich ihn in meinen Garten stellen und mit Blumen bepflanzen.“ Doch auch die Modelleisenbahn auf dem Dach zog Blicke an. „Ich war schon bei vielen Events und habe für mich selber etwas gesucht, was keiner hat und da kam ich auf die Modelleisenbahn, die ich von meinem Opa geerbt habe.“

Das fand auch der Altenburger Tommy Hilgert: „Den Seat fand ich am coolsten, der hatte was. Aber auch so sind die Autos echt toll anzuschauen. Ok, manche sind nicht wirklich Fahrbereit, weil sie so tief gelegt sind, aber aussehen tun sie alle super.“

Neben den Autos gab es auch eine Hüpfburg und Technik der Feuerwehr zusehen, ein Glücksrad und im Capitol einen Film, den die Besucher selber bestimmen konnten. Die Wahl fiel auf „Nur noch 60 Sekunden“. Modell Sue Lucia Smoke aus Altenburg war nicht nur Blickfang, sondern gab auch den Startschuss für das Bobbycar-Rennen am Kino. Der krönende Abschluss des zweiten Tuning-Events war dann das Höhenfeuerwerk über dem großen Teich.

Von Nicole Rathge-Scholz

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