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Skatstadtmarathon in Altenburg: Neue Rekorde und ein starkes Comeback

Laufen, feiern, jubeln Skatstadtmarathon in Altenburg: Neue Rekorde und ein starkes Comeback

Der Skatstadtmarathon 2017 in Altenburg war ein Erfolg auf ganzer Strecke. 3903 Anmeldungen gab es diesmal. 3436 Kinder, Frauen und Männer liefen durchs Ziel – so viele wie nie zuvor, angefeuert von Trommlern, Cheerleadern, engagierten Helfern und Tausenden Zuschauern am Wegesrand. Steven Michel, Marathonsieger der Männer, gelang ein Comeback.

Aufwärmen zum Kinderlauf: Moderator Stefan Bräuer bringt die Knirpse in Schwung – und ist die anfeuernde Stimme des Marathons.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Trockenes Wetter ohne flimmernde Hitze, ein begeistertes Publikum in Anfeuerlaune, engagierte Helfer an allen Ecken, motivierte Sportler aus Nah und Fern: Das hat den Altenburger Skatstadtmarathon am Wochenende wieder für Tausende zum unvergesslichen Erlebnis gemacht. Und neue Rekorde hervorgebracht: 3903 Anmeldungen kamen zusammen, 3436 Teilnehmer erreichten die Ziellinie – gut hundert mehr als im Vorjahr. Und sowohl beim Halbmarathon als auch auf der 5,4-Kilometer-Distanz fielen die bisherigen Bestmarken.

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Der Skatstadtmarathon 2017 hielt am Samstag Tausende auf den Beinen – nicht nur auf den Laufstrecken, wo mehr als 3400 Kinder, Frauen und Männer den Weg ins Ziel fanden, sondern auch am Wegesrand, wo Helfer, Zuschauer und Musiker fleißig anfeuerten.

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Florian Neuschwander, der Stargast der neunten Auflage, hat seinen Anteil daran. Binnen 1 Stunde, 10 Minuten und 49 Sekunden bewältigte er die rund 21 Kilometer des Halbmarathons. Damit blieb er 20 Sekunden unter dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2012, aufgestellt von Vincent Hoyer, der diesmal nicht am Start war. Neuschwander kam so entspannt ins Ziel, wie er gestartet war. Arme hoch, bejubeln lassen, Shirt wechseln – und gleich noch auf die 13,3 Kilometer. So war’s ja geplant: Der 36-Jährige, aktuell der beste Ultraläufer Deutschlands, hatte sich von Anfang an beide Strecken vorgenommen. Und wer meinte, dass das für ihn zeitlich knapp wird, irrte: Eine Viertelstunde Pause blieb ihm zwischendurch zum Verschnaufen. Bei Runde zwei ließ er’s aber langsamer angehen, umgab sich mit Fans in der Laufgruppe und beantwortete munter Fragen zu Training und Ernährung. Trotzdem: „Altenburg gehört zu den anspruchsvolleren Strecken“, zollte er Respekt. „Und zu den schönsten, die ich bislang kennengelernt habe. Nicht nur wegen des Abwechslungsreichtums unterwegs, sondern auch wegen der wirklich tollen Organisation ringsrum. Vielleicht komme ich mal wieder – dann zur Marathon-Distanz.“

Auch viele andere Sportler schwärmten vom ganz besonderen Lauferlebnis in Altenburg. Etwa Antje Müller, die nach ihrem Vorjahressieg beim Marathon der Frauen erneut aufs Siegertreppchen stieg. Zwar blieb die 47-Jährige mit 3:29:16 knapp zwei Minuten unter ihrem 2016er-Wert, äußerte sich aber trotzdem zufrieden. „Ich hätte nicht gedacht, dass es noch mal klappt.“ Ebenfalls nahtlos an ihren Vorjahressieg anknüpfen konnten Daniel Wichmann und Bastian Schiebe bei der Männerstaffel im Paar-Staffel-Marathon, wenngleich mit 2:57:58 eine Minute langsamer. Auf der 5,4-Kilometer-Strecke verbesserte Annika Lötsch vom Lauftreff Frohburg ihren selbst aufgestellten, einen Jahr alten Rekord um 11 Sekunden auf 23:03.

Das wohl bemerkenswerteste Comeback gelang Steven Michel vom SV Lerchenberg. Der Lokalmatador geriet nach seinen Marathonsiegen 2010 und 2011 auf eine Durststrecke, schied zweimal vorzeitig aus, trat dann auf Halbmarathon-Distanz kürzer – und schaffte nun den Weg zurück an die Spitze mit 2:54:46 im Marathon der Männer, verwies Vorjahres-Champion Marco Möhler auf Platz zwei.

Und dann war da noch Annika Holland aus Berlin, die eigentlich nur mitlief, weil ihre Familie einen Ausflug ins Altenburger Land machte und sie das Touristische mit dem Sportlichen verbinden wollte. Als Siegerin im Halbmarathon bei den Frauen fuhr die 35-Jährige wieder heim. Und voller Glück: „Ich hatte noch nie so einen tollen Zieleinlauf.“

Von Kay Würker

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