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Altenburg Altenburg schildert neue Hotelroute aus
Region Altenburg Altenburg schildert neue Hotelroute aus
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17:10 23.12.2016
Grüne Schilder führen von Hotel zu Hotel, wie hier am Teichknoten. Quelle: Ronny Seifarth
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Altenburg

Grün statt braun, konzeptionell statt zufällig: Das sind die Eckdaten einer neuen Beschilderungs-Initiative in Altenburg. Die Stadtverwaltung hat eine Hotelroute entworfen, die den Weg zu den größeren Übernachtungsstätten weisen soll. Kurz vorm Fest wurden die letzten Hinweistafeln angeschraubt. „Es handelt sich um eine gemeinsame Aktion der Stadt und der Beherbergungsbetriebe, die über mehr als neun Betten verfügen“, erklärt Altenburgs Wirtschaftsförderer Tino Scharschmidt. Unter Federführung seines Referates wurde ein seit Jahren währendes Provisorium beendet.

Die Hotelroute ist im Wortsinn eine runde Sache: Die ausgeschilderte Strecke führt als Rundreise durchs Stadtgebiet – unter anderem über Kauerndorfer Allee, Zeitzer und Schmöllnsche Landstraße, Brauhaus-, August-Bebel-, Heinrich-Heine- und Münsaer Straße, von dort über den Hausweg zur Leipziger Straße. „Alle sechs Einfallstraßen nach Altenburg treffen auf diese Route. Wer noch kein konkretes Ziel hat, kann ihr folgen und wird von Hotel zu Hotel gelotst“, sagt Scharschmidt. Immerhin: Sechs Häuser sind aktuell erfasst, zwei weitere kommen in Kürze hinzu. Konkret sind das die Hotels Am Roßplan, Astor, Thüringer Hof – bis vor Kurzem als Hotel Engel geführt – und Parkhotel. Darüber hinaus die Pensionen Meyner, Zur Schweiz und Hofgärtnerei sowie die Hotel-Pension Treppengasse, teilt die Stadtverwaltung mit. „Diese Betriebe haben zusammengenommen rund 440 Betten“, so der Wirtschaftsförderer.

Insgesamt 55 grüne Schilder wurden montiert. Die Namenstafeln haben die jeweiligen Übernachtungsstätten bezahlt, die Stadt stellte für 1900 Euro die Schilder mit der Aufschrift „Hotelroute“. Die bislang vereinzelt vorhandenen braunen Hotelwegweiser sind nun verschwunden. Sie waren ohnehin überholt: „Laut einer Thüringer Richtlinie ist das Braun den touristischen Zielen vorbehalten“, erläutert Scharschmidt.

Von Kay Würker

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