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Altenburg soll endlich Hospiz bekommen

Bauvorhaben Altenburg soll endlich Hospiz bekommen

Es sind Nachrichten, auf die viele Akteure, insbesondere aus dem sozialen Bereich, in Altenburg über Jahre gewartet haben: Die Skatstadt soll nach langem Ringen nun endlich ein stationäres Hospiz erhalten. Schultern wollen das Vorhaben die Hospitalstiftung Altenburg/Thüringen und die Diako Thüringen gGmbH.

Auch Altenburg soll jetzt ein Hospiz bekommen.

Quelle: dpa

Altenburg. Es sind Nachrichten, auf die viele Akteure, insbesondere aus dem sozialen Bereich, in Altenburg über Jahre gewartet haben: Die Skatstadt soll nach langem Ringen nun endlich ein stationäres Hospiz erhalten. Schultern wollen das Vorhaben die Hospitalstiftung Altenburg/Thüringen und die Diako Thüringen gGmbH, wie es in einer gemeinsamen Presseerklärung heißt.

Der Bau sei dabei definitiv als Erweiterung der bestehenden Tätigkeit gedacht, betont auf OVZ-Anfrage Katrin Huppert, Vorstandsvorsitzende der Hospitalstiftung. „Wir sehen darin ein zusätzliches Angebot, das über den bloßen Betrieb von Altenpflegeeinrichtungen hinaus geht.“ Abstriche bei den bisherigen Angeboten sollen durch die neuen Pläne keine gemacht werden, die bisherige Ausrichtung der Stiftung werde „in bewährter Tradition fortgeführt".

Derzeit befindet sich das Vorhaben noch in einer frühen Phase, „alles steht noch unter Prüfungsvorbehalt“, erklärt Huppert. Fest steht bisher nur, dass die Einrichtung nach Fertigstellung zwischen zehn und zwölf Betten bieten soll, in denen Sterbende bei ihrem letzten Gang begleitet werden. Zu weiteren Fragen, etwa was Kosten und Finanzierung des Vorhabens betrifft, liefen zur Zeit noch Gespräche. Ein Grundstück sei indes wohl schon gefunden, gewünscht werde der Bau auf einer Liegenschaft der Hospitalstiftung an der Geraer Straße, Baubeginn könnte 2018 sein – beides jeweils noch unter Vorbehalt.

Unabhängig davon ist die Freude über die nach über zehn Jahren konkretisierten Planungen bei allen Beteiligten groß – besonders bei Ursula Zippel, die das Vorhaben seit jeher vorangetrieben hatte und auch die jetzige Lösung mitverantwortet. „Ich bin sehr glücklich. Das ist ein großer Schritt für Altenburg“, teilt sie schmunzelnd mit. Mit dem Hospiz werde im Kreis endlich eine klaffende Lücke geschlossen. „Sterbende und ihre Angehörigen müssen so nicht mehr lange Wege, etwa nach Leipzig, auf sich nehmen. Es entsteht ein wichtiger weiterer Baustein neben den bereits vorhandenen ambulanten Angeboten“, erklärt Zippel. Freuen kann sie sich auch über den künftigen Namen der Einrichtung: Er soll, nach den Vorkämpfern, St. Elisabeth-Hospiz lauten.

Von Bastian Fischer

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