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Altenburg Altenburg verzeichnet größere Sturmschäden als zunächst gedacht
Region Altenburg Altenburg verzeichnet größere Sturmschäden als zunächst gedacht
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17:14 24.01.2018
Opfer von Orkan Friederike: Diesen Kastanienbaum hat der Sturm am Großen Teich in Altenburg umgeweht. Quelle: Ellen Paul
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Altenburg

Die Schäden durch Orkan Friederike sind in Altenburg größer als gedacht. Das gab Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) am Dienstagabend im Bauausschuss bekannt. Nach ersten Sichtungen summieren sich die Schäden durch den Sturm, der am Donnerstag über die Republik fegte, auf fast 100 000 Euro. Den größten Anteil machen Schulen und Sportstätten mit etwa 71 000 Euro aus. Hinzu kommen Schäden an Verwaltungsgebäuden von bis zu 13 500 Euro sowie im Schlosspark und an Wegen von bisher 7000 Euro sowie Schäden an Bäumen und Grünflächen.

Den größten Einzelschaden gibt es laut OB am Hochgebäude der Grundschule in der Platanenstraße 5a. Dort hat Friederike die Dachdämmung verschoben, so dass man mit rund 50 000 Euro Reparaturkosten rechnet. Hinzu kommen für tausende Euro noch Fassadenschäden, herausgerissene Dachziegel und kaputte Fenster an Karolinum, Erich-Mäder- und Martin-Luther-Schule. Außerdem wurde das Dach eines Lagers in Kosma beschädigt, die Umkleiden im alten Stadion und der Spielplatz in Mockzig. Reparaturen für weitere rund 15 000 Euro.

„Das sind erste Schätzungen“, so Wolf. „Wir müssen das noch näher untersuchen.“ Zudem müsse man sehen, was von Versicherungen übernommen werde. Das gilt auch für die Verwaltungsgebäude. Zwar war bekannt, dass es in der Kunstgasse und am Haus in der Poststraße 24 Schäden gibt (die OVZ berichtete), nicht aber, wie groß sie sind. Ein defekter Zaun und 50 Quadratmeter fehlendes Dach stehen in der Poststraße zu Buche. Kosten: 10 000 bis 12 500 Euro. In der Kunstgasse sind es etwa 1500 Euro für die Ziegel.

Im Schlosspark hat es fünf Bäume entwurzelt. Vier davon sind Buchen mit Stammdurchmessern von 75 Zentimetern. „Das ist ein herber Verlust“, sagte der OB und sprach von rund 5000 Euro Schaden. Weitere 2000 Euro veranschlagte er für Wegeschäden, etwa am Großen Teich, wo zwei Kastanien kippten. Zu den Schäden im Stadtwald und an anderen Grünflächen liegen keine detaillierten Zahlen vor. Wie Stadtförster Ralf Thalheim sagte, werden aber „die Kosten die Erlöse überwiegen“.

Von Thomas Haegeler

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