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Altenburg will Markt familienfreundlicher gestalten

Stadtrat Altenburg will Markt familienfreundlicher gestalten

Die Stadt Altenburg will in diesem Jahr rund 224 000 Euro in Kindereinrichtungen, Spielplätze und andere Projekte investieren, die im Interesse der Kinder und Familien sind. Ein Teil des geldes ist für die Gestaltung des Marktplatzes gedacht, aber auch das Residenzschloss und mehrere freie Träger der Wohlfahrtspflege sollen bedacht werden.

In die Gestaltung des Altenburger Marktes sollen dieses Jahr 50 000 Euro fließen.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Die Skatstadt wird auch in diesem Jahr in Kindereinrichtungen, Spielplätze und andere Projekte investieren, die im Interesse der Kinder und Familien sind. Dazu nutzt die Stadtverwaltung eine Infrastrukturpauschale, die Kommune laut dem Thüringer Kindertagesstättengesetz pro geborenem Kind für Investitionen zur Verfügung gestellt wird. In diesem Jahr erwartet die Stadt vom Land Thüringen aus diesem Fonds rund 224 000 Euro.

Vorgesehen ist, wie in den Jahren zuvor, für die Erhaltung und Sanierung eigener Spielplätze 40 000 Euro auszugeben. Der Eigenbetrieb Residenzschloss beabsichtigt, für 10 000 Euro Anschaffungen für Familien mit Kindern zu tätigen, die dem museumspädagogischen Angebot zugeordnet werden. Fünf Jahre lang sollen außerdem jährlich 10 000 Euro zur Herstellung von Begegnungsplätzen ausgegeben werden. Federführend soll hier der Familienbeirat der Stadt Altenburg wirksam werden.

Beginnend ab diesem Jahr soll des Weiteren der Marktplatz der Stadt für Familien nutzbar umgestaltet werden. Für die Planung und einen ersten Abschnitt werden Kosten in Höhe von 50 000 Euro eingeplant. 2018 soll die Umsetzung weiter fortgesetzt werden. Eine genaue Kostenschätzung liegt noch nicht vor, es ist aber davon auszugehen, dass nochmals Mittel in der gleichen Höhe benötigt werden.

Der restliche Betrag in Höhe von 114 000 Euro soll, so wie in den Vorjahren, an die freien Träger der Wohlfahrtspflege verteilt werden, die in Altenburg Kindereinrichtungen betreiben. Der Stadtrat der Stadt Altenburg stimmte auf seiner jüngsten Sitzung dem Abschluss von Vereinbarungen mit der Arbeiterwohlfahrt, dem Deutschen Roten Kreuz, der Volkssolidarität, der Lebenshilfe für geistig Behinderte Altenburg, dem Magdalenenstift, der Johanniter Unfallhilfe sowie dem Klinikum Altenburger Land zu, an die die Mittel aus der Infrastrukturpauschale nun ausgereicht werden. Das Votum der Volksvertreter war einstimmig.

Seit 2008 wurden insgesamt 1,76 Millionen Euro an die Freien Träger weitergegeben.

Von Jens Rosenkranz

Altenburg Markt 50.9852925 12.4328232
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