Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Altenburg Altenburg will Markt familienfreundlicher gestalten
Region Altenburg Altenburg will Markt familienfreundlicher gestalten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:00 06.03.2017
In die Gestaltung des Altenburger Marktes sollen dieses Jahr 50 000 Euro fließen. Das reicht für die Planung und einen ersten Bauabschnitt. Quelle: Mario Jahn
Anzeige
Altenburg

Die Skatstadt wird auch in diesem Jahr in Kindereinrichtungen, Spielplätze und andere Projekte investieren, die im Interesse der Kinder und Familien sind. Dazu nutzt die Stadtverwaltung eine Infrastrukturpauschale, die Kommune laut dem Thüringer Kindertagesstättengesetz pro geborenem Kind für Investitionen zur Verfügung gestellt wird. In diesem Jahr erwartet die Stadt vom Land Thüringen aus diesem Fonds rund 224 000 Euro.

Vorgesehen ist, wie in den Jahren zuvor, für die Erhaltung und Sanierung eigener Spielplätze 40 000 Euro auszugeben. Der Eigenbetrieb Residenzschloss beabsichtigt, für 10 000 Euro Anschaffungen für Familien mit Kindern zu tätigen, die dem museumspädagogischen Angebot zugeordnet werden. Fünf Jahre lang sollen außerdem jährlich 10 000 Euro zur Herstellung von Begegnungsplätzen ausgegeben werden. Federführend soll hier der Familienbeirat der Stadt Altenburg wirksam werden.

Beginnend ab diesem Jahr soll des Weiteren der Marktplatz der Stadt für Familien nutzbar umgestaltet werden. Für die Planung und einen ersten Abschnitt werden Kosten in Höhe von 50 000 Euro eingeplant. 2018 soll die Umsetzung weiter fortgesetzt werden. Eine genaue Kostenschätzung liegt noch nicht vor, es ist aber davon auszugehen, dass nochmals Mittel in der gleichen Höhe benötigt werden.

Der restliche Betrag in Höhe von 114 000 Euro soll, so wie in den Vorjahren, an die freien Träger der Wohlfahrtspflege verteilt werden, die in Altenburg Kindereinrichtungen betreiben. Der Stadtrat der Stadt Altenburg stimmte auf seiner jüngsten Sitzung dem Abschluss von Vereinbarungen mit der Arbeiterwohlfahrt, dem Deutschen Roten Kreuz, der Volkssolidarität, der Lebenshilfe für geistig Behinderte Altenburg, dem Magdalenenstift, der Johanniter Unfallhilfe sowie dem Klinikum Altenburger Land zu, an die die Mittel aus der Infrastrukturpauschale nun ausgereicht werden. Das Votum der Volksvertreter war einstimmig.

Seit 2008 wurden insgesamt 1,76 Millionen Euro an die Freien Träger weitergegeben.

Von Jens Rosenkranz

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Stadt Gößnitz sowie die Gemeinden Ponitz, Heyersdorf, Altkirchen, Drogen, Thonhausen, Nöbdenitz, Wildenbörten und Jonaswalde wollen schon bald Gespräche mit Schmölln über eine Eingemeindung führen. Darüber informierte Bürgermeister Sven Schrade (SPD) auf einer Einwohnerversammlung. Die Verträge sollen im Sommer der Öffentlichkeit präsentiert werden.

09.03.2017

Konrad Köst ist der neue Pfarrer für die Pfarrei Altenburg-Schmölln. Am Sonntagvormittag wurde der 60-Jährige von Dekan Klaus Schreiter ins Amt eingeführt. Zahlreiche Gemeindemitglieder wohnten diesem Moment in der katholischen Kirche Altenburg bei. Am kommenden Sonntag steht die Amtseinführung in Schmölln an. Konrad Köst muss allerdings an Gehhilfen laufen.

05.03.2017

Das Verwaltungsgericht Gera hat die Forderung des Landesverwaltungsamtes Weimar zum Einbau von Filteranlagen bei der geplanten Erweiterung der Schweinemastanlage Mockzig als rechtswidrig bezeichnet. Damit stellte das Gericht ebenso den Filtererlass der Thüringer Landesregierung und möglicherweise auch anderer Bundesländer infrage.

21.02.2018
Anzeige