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Altenburger Basketballer beschenken sich

Altenburger Basketballer beschenken sich

Die Basketballer des Altenburger BC haben sich zu Weihnachten selbst beschenkt. Die Männermannschaft überwintert in der Bezirksliga Ost ungeschlagen an der Tabellenspitze und ist damit Favorit für den Aufstieg in die Landesliga.

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Mit Dampf zur Tabellenführung: Die Altenburger Basketballer um Hans-Peter Heinig (am Ball) haben in dieser Saison noch kein Spiel verloren.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Die bisherige Serie verlief für die U19 wie eine Berg- und Talfahrt. Nachdem man überraschend zum Auftakt gegen TuS Jena gewann, folgte eine herbe Klatsche beim Vorjahressieger Weimar. Im Eichsfeld gewannen die Skatstädter wiederum klar. Ernüchterung ein Spiel später mit der Niederlage gegen starke Gothaer. Danach ging es wieder aufwärts mit einem klaren Sieg in Mühlhausen. Die restlichen Hinrunden-Spiele finden erst im neuen Jahr statt. Dann bekommen es die Altenburger noch mit Erfurt und dem ungeschlagenen Tabellenführer USV Jena zu tun.

Die Bezirksliga-Männer haben nicht mehr viele Aufgaben zu bewältigen. Denn bereits zu Saisonbeginn hatten die Greizer Ratz zurückgezogen. Damit war die Staffel auf fünf Teams geschrumpft. Gleich am ersten Spieltag setzten die Altenburger ein Achtungszeichen, indem man den Landesliga-Absteiger aus Saalfeld bezwang. Danach deklassierte man Zeulenroda mit fast 80 Punkten Differenz und erzielte dabei erstmals in der Saison über 100 Punkte. Gleiches gelang im Spiel gegen Weida.

Umso ärgerlicher ist es, dass auch das Weidaer Team vor einer Woche aus dem Spielbetrieb ausstieg. Damit ist dieses Ergebnis nichtig. Im letzten Spiel des Jahres war mit dem SSV Greiz die zweite noch ungeschlagene Mannschaft der Bezirksliga in Altenburg zu Gast. Am Ende stand ein ungefährdeter und verdienter 83:55 (41:31)-Erfolg zu Buche.

Das Spiel begann ausgeglichen. In der Verteidigung stand man aber zu weit weg vom Gegner, kassierte unnötige Punkte oder Fouls und gestaltete die Partie lediglich offen. Probleme bereitete dabei vor allem der Greizer Aufbauspieler. Altenburgs Akteuren fehlte in den entscheidenden Situationen die geistige Frische. Offensiv zeigte man aber, warum man an der Tabellenspitze steht und erspielte sich eine Zehn-Punkte-Führung zur Halbzeit (41:31).

Zu Beginn des dritten Viertels musste Trainer Ronny Funke noch immer viel Arbeit an der Linie verrichten und seine Spieler zu Konzentration mahnen. Die Führung hielt zwar, doch die spielerische Leichtigkeit der vergangenen Partien ging verloren. Erst im letzten Viertel fanden die Hausherren den Schalter. Die Defensive stand nun besser. So zwang man die Gäste zu schwierigen Offensivaktionen. Die Ballgewinne in der Verteidigung nutzte man in den eigenen Angriffen.

Plötzlich war das Selbstvertrauen wieder da. Man punktete nach Schnellangriffen oder nach geduldig herausgespielten Angriffen. Greiz hatte kaum noch etwas entgegenzusetzen. Die Führung wuchs von Minute zu Minute. Am Ende waren es 28 Punkte. Trainer Funke machte nach dem Spiel auch die lange Pause für das wackelige Spiel verantwortlich: "Den Spielern kann man keinen Vorwurf machen. Was jetzt zählt ist, dass wir ungeschlagener Tabellenführer sind."

Das neue Jahr startet für die Herren mit einem verspäteten Silvesterkracher. In der zweiten Pokalrunde ist am 7. Januar mit dem USV Jena V der ungeschlagene Tabellenführer der Landesliga in der Wenzelhalle zu Gast. Dann ist man erstmals klarer Außenseiter. Ein Sieg wäre wohl mehr als eine Überraschung. Aber der Pokal hat ja bekanntlich eigene Gesetze.

René Reichwagen

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