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Altenburg Altenburger Bayern-Sause für den guten Zweck
Region Altenburg Altenburger Bayern-Sause für den guten Zweck
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17:30 25.09.2017
Das Oktoberfest des Rotary Clubs lebt von seinen Gästen: Fast alle kamen in passender Kleidung in die Tenne. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Was braucht es für ein richtig zünftiges Oktoberfest? Richtig: Dirndl und Lederhos’n als Outfit, zünftige Blasmusi, bayerisches Bier in mächtigen Maßkrügen und Deftiges, wie Hax’n, Hendl & Co.

Kopiert wird das bayuwarische Original auch hierzulande vielerorten. Mal mehr, mal weniger gelungen. Das schon traditionelle Oktoberfest des Rotary Clubs Altenburg kommt dem Original jedenfalls schon sehr, sehr nahe. Das zeigte sich zur jüngsten Auflage am Sonnabend in der Tenne der Altenburger Brauerei, wo sich die Feierwütigen wieder richtig ins Zeug legten. „Wieder war das Fest fast komplett ausverkauft, was uns glücklich macht“, sagte Mike Langer, Sprecher des ausrichtenden Rotary Clubs.

Den Saal füllten um die 700 Damen und Herren, die fast ausschließlich im passenden Outfit zeigten, dass man auch im Osten Thüringens ein fast authentisches Münchner Wies’n-Flair hinbekommt. Vor allem, weil die Macher vom Rotary Club penibel darauf achteten, dass alle Zutaten vom Leberkäs bis hin zur Musi aus dem südlich gelegenen Freistaat kommt. Auch ein kurzfristiger Ausfall erwies sich dann als regelrechter Glücksgriff: Krankheitsbedingt musste die verpflichtete Band kurzfristig am Mittwoch absagen. Aber die rasch nachgeorderten Original Fremdgänger kamen keineswegs als verschämte Lückenfüller daher, sondern rockten ordentlich die Tenne.

Und das Schönste an dieser blauweißen Sause, auch bei der nunmehr 16. Auflage: Sämtliche Reinerlöse kommen einem guten Zweck zugute. Nach den Worten von Mike Langer wurde so in jedem Jahr ein fünfstelliger Ertrag an Benefit erwirtschaftet. Man könne auch in diesem Jahr davon ausgehen, dass eine ähnliche Summe zusammenkommt. „Wir müssen noch abwarten, bis alle Rechnungen eingegangen und beglichen sind. Dann wissen wir, was genau hängen bleibt“, so Langer. Allerdings steht fest, wofür das Geld eingesetzt werden soll: Schwerpunkt soll in diesem Jahr die Kinder- und Jugendarbeit sein, und zwar konkret in Altenburg-Nord.

Was die Rotarier allein – sowie im Zusammenwirken mit der gemeinsam mit dem Lions Club betriebenen Stiftung für benachteiligte Kinder – bereits an Unterstützung geleistet haben, kann sich sehen lassen. Die Liste reicht vom Kreisjugendlager der Feuerwehr bis hin zum Sommerhaus in der Regenbogenschule.

Von Jörg Wolf

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