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Altenburg Altenburger CDU-Stadtverband gewinnt neue Mitglieder und verliert alte
Region Altenburg Altenburger CDU-Stadtverband gewinnt neue Mitglieder und verliert alte
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16:09 13.09.2011

Der CDU-Stadtverband Altenburg weist darauf hin, "dass beileibe kein Mitgliederschwund zu verzeichnen ist". Die Angaben zur Mitgliederzahl der CDU Altenburg im OVZ-Bericht vom 5. September über die Nominierung des CDU-Oberbürgermeisterkandidaten seien falsch. "Der CDU-Stadtverband Altenburg hat derzeit 89 Mitglieder und ist damit die größte politische Vereinigung in Altenburg", teilte die CDU in einer Presseerklärung mit.

Wie der Stadtverbandschef, Stadtrats-Fraktionsvorsitzende und OB-Kandidat André Neumann auf Nachfrage allerdings bestätigte, zählte der Stadtverband vor einem Jahr, als er den Vorsitz übernahm, tatsächlich noch rund 100 Mitglieder. Und Neumann bestätigte außerdem die bereits früher gegebene Information, dass er selbst in den vergangenen etwa zweieinhalb Jahren rund 25 bis 30 neue Mitglieder geworben habe.

Dass der Stadtverband derzeit dennoch nur 89 und nicht etwa 125 bis 130 Mitglieder zähle, habe aber nichts mit einer Austrittswelle, sondern vielmehr mit einer Korrektur der Mitgliederkartei zu tun. "Es gab eine ganze Reihe von Mitgliedern, die sich weitgehend zurückgezogen hatten, die an den Aktivitäten des Stadtverbandes nicht mehr teilnahmen und teilweise keine Beiträge mehr zahlten", berichtete Neumann. "Mit diesen Mitgliedern haben wir gesprochen und uns im gegenseitigen Einvernehmen getrennt."

Auf diese Weise seien in den vergangenen Monaten etwa 25 Mitglieder aus dem Stadtverband ausgeschieden. Die Mitgliederverluste im direkten oder indirekten Zusammenhang mit den Austritt Peter Müllers und seiner Freunde aus Partei und Fraktion bezifferte Neumann mit etwa 15.

Dass von den 89 Stadtverbandsmitgliedern nur 63 für die Nominierung des OB-Kandidaten stimmberechtigt waren, sei in der Satzung begründet. "Der CDU-Stadtverband hat auch Mitglieder, die in Lödla, Windischleuba oder Gößnitz wohnen", erläuterte Neumann. Voraussetzung für das Stimmrecht bei einer Bürgermeister- oder OB-Nominierung sei aber, dass das Mitglied auch in der jeweiligen Kommune wohne. Das sind im konkreten Fall 63, von denen 41 abstimmten.

Zumindest diese Zahl steht ganz genau im Protokoll.

Günter Neumann

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