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Altenburger Familienbeirat nimmt am 30. August Arbeit auf

Neues Gremium Altenburger Familienbeirat nimmt am 30. August Arbeit auf

Läuft alles nach Plan, hat die Stadt Altenburg bald einen Familienbeirat. Nach einer Kennenlernrunde Anfang April kommt das neue Gremium am 30. August wieder zusammen und wird sich dort nicht nur offiziell gründen, sondern zugleich erste Themen angehen.

Der neue Altenburger Beirat will nicht nur Familien in der Skatstadt fördern, sondern ihnen auch politisch Mitsprache sichern.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Nach einer Kennenlernrunde Anfang April wird es nun ernst für den Familienbeirat der Stadt Altenburg. Wie die Leiterin des Referats Soziales, Ines Quart, auf OVZ-Nachfrage mitteilte, kommt das neue Gremium am 30. August erneut zusammen – diesmal zur konstituierenden Sitzung. Allerdings ist die offizielle Gründung samt Verabschiedung einer Geschäftsordnung nicht der einzige Programmpunkt. Laut Quart stehen daneben Dinge wie verkehrsberuhigte Zonen, der Umgang mit jungen Familien als Neubürger, Begegnungspunkte, der Bedarf an Kindertagesstätten und der Schulnetzplan auf der Tagesordnung.

Die erste Runde habe neben dem Kennenlernen auch dazu gedient, Themen für die künftige Arbeit zu suchen, sagte Quart. „Die Teilnehmer sind dabei schnell zur Sache gekommen und haben eigene Vorstellungen eingebracht.“ Zum Auftakt am 5. April seien alle eingeladenen Interessenvertreter da gewesen – außer die der Schüler. Das Gros der eingebrachten Themen nimmt man Ende August gleich wieder auf. Aus den Reihen des Referats Soziales kommen lediglich der Schulnetzplan und Vorschläge für den Standort eines neuen Treffpunkts für Familien.

„Ausnahmsweise macht die Verwaltung hier Vorschläge für einen Begegnungspunkt“, erklärte Quart. „Eigentlich sollen die Mitglieder des Beirats selbst Ideen einbringen, aber die Zeit drängt.“ Schließlich habe man dafür noch 10 000 Euro im Topf – Geld, das sonst verfallen würde, wenn es nicht abgerufen werde. „Klar ist aber auch, dass wir davon keinen neuen Spielplatz bauen können, sondern vielleicht ein paar Bänke, auf denen sich Familien einfinden können und bei denen wir schauen, dass sie sich am besten an einen bereits bestehenden Platz andocken lassen.“

Daneben gibt es aber auch schon weitergehende Ideen. So wolle man etwa die Einführung einer Familiencard prüfen, so Quart. „Ein erster Versuch in diese Richtung kann da etwa ein Ferienpass sein.“ Beides funktioniere in Leipzig sehr gut. Dort kann man mit der Karte etwa kostenlos oder ermäßigt Veranstaltungen, Museen oder andere Angebote wahrnehmen. „Das dauert aber eine Weile“, sagte Quart. Denn man denke erst darüber nach. Ebenfalls auf der Agenda stehen noch Anforderungen an Unternehmen für Familienfreundlichkeit.

Wenn sich Familienbeirat am 30. August offiziell gründet, ist damit zehn Monate nach dem entsprechenden Stadtratsbeschluss eine weitere Auflage für das Zertifikat „Familienfreundliche Kommune“ erfüllt. Bestehen soll das Gremium aus neun Mitgliedern, die neben Eltern-, Schüler-, Jugend- und Seniorenvertretern auch Vertreter der Verwaltung von Wohlfahrtsverbänden, Vereinen oder Kirchen, der Wirtschaft und ausländischer Mitbürger einschließen. Gewählt werden soll der Beirat zunächst für drei Jahre. Treffen sind mindestens vier Mal pro Jahr geplant.

Von Thomas Haegeler

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