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Altenburg Altenburger Familienzentrum erweitert sein Angebot
Region Altenburg Altenburger Familienzentrum erweitert sein Angebot
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19:51 07.04.2015
Gemütliches Beisammensein in der Krabbelgruppe bietet das Altenburger Familienzentrum an. Quelle: Tobias Quart
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" Die Einrichtung, die bei der Brüderkirche beheimatet ist, hat es sich zur Aufgabe gesetzt, Elternpaaren und Alleinerziehenden mit Informationsangeboten unter die Arme zu greifen. "Wir sind relativ alternativlos, eine solche Bandbreite an Veranstaltungen für Eltern in dieser gebündelten Form gibt es sonst nicht im Landkreis", meint der Leiter.

Auch deshalb ist er, gut fünfeinhalb Jahre nach der Eröffnung, von der Bedeutung der Einrichtung überzeugt. "In den fünf Jahren gab es ein stetiges Ansteigen des Publikums, und immer mehr Leute kennen uns", sagt Quart. Jüngster Beweis für diese Behauptung ist die zusätzliche Krabbelgruppe, die seit Februar angeboten wird. "Die Krabbelgruppe war immer überfüllt. Bei 17, 18 Leuten sieht man den Boden vor lauter Kindern nicht mehr." Es geht bei diesem, wie bei vielen Angeboten, nicht nur darum, dass die Kinder schon in frühem Alter mit Gleichaltrigen in Kontakt kommen, sondern auch darum, dass sich die Eltern austauschen können. Deshalb wurde zu Beginn des Jahres auch ein Stammtisch für Alleinerziehende ins Leben gerufen. "Es hat sich herauskristallisiert, dass es besonders gut klappt, wenn im Familienzentrum die Kinder betreut werden und die Eltern im Pfarrhaus ihre Gespräche führen", beschreibt Quart den Ablauf. Die Kleinen würden dabei gemeinsam mit einer Betreuerin ein Abendessen vorbereiten, das dann alle zusammen zu sich nehmen. "Die Idee für den Stammtisch kommt von einem alleinerziehenden Vater."

Auf die Wünsche der Eltern einzugehen, ist eines der Prinzipien des Familienzentrums - sowohl bei den offenen Kursen als auch bei den kostenpflichtigen Veranstaltungen. So bildet sich zurzeit Mitarbeiterin Jenny Winkler weiter, damit künftig wieder die beliebten Kurse für das Prager-Eltern-Kind-Programm (Pekip) angeboten werden können.

Nicht jede Offerte des Familienzentrums stößt allerdings auf solch reges Interesse, das muss Quart zugeben. Vor allem bei den Familienpatenschaften würde er sich mehr Enthusiasmus wünschen. "Familien, die mitmachen möchten, haben wir genug. Es fehlt an Senioren", sagt er. Kern des Projektes ist es, potenzielle Großeltern und Familien zusammenzubringen, damit sie sich gegenseitig unterstützen können. "Wir vermitteln nur, danach soll sich das im Prinzip verselbstständigen", erklärt Quart die Aufgabe des Familienzentrums dabei. Einige Familien hätten so schon neue Omas und Opas gefunden, aber es könnten mehr sein. "Wir haben nicht die Ressourcen, um uns ausschließlich darum zu kümmern", erklärt Quart. Er könne sich aber vorstellen, dass dies mittels eines Vereins, von Senioren ins Leben gerufen, organisiert werden kann. Verantwortung füreinander zu übernehmen, sei schließlich der Kern einer Familie.

Jenifer Hochhaus

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