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Altenburger Feuerwehr-Aktionstag - Drehleiter und Zielspritzen

Altenburger Feuerwehr-Aktionstag - Drehleiter und Zielspritzen

Die Farbe Rot war am Sonnabend auf dem Altenburger Markt dominant. Manchem nicht eingeweihten oder trotz der vielerorts aushängenden Plakate uninformierten Passanten könnte angesichts der aufgefahrenen Feuerwehrfahrzeuge bange geworden sein, und ein großes Unglück vermuten lassen.

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Zielspritzen - die bei den Kindern besonders beliebte Aktion lässt sich auch der sechsjährige Kevin nicht entgehen.

Altenburg. Die Farbe Rot war am Sonnabend auf dem Altenburger Markt dominant. Manchem nicht eingeweihten oder trotz der vielerorts aushängenden Plakate uninformierten Passanten könnte angesichts der aufgefahrenen Feuerwehrfahrzeuge bange geworden sein, und ein großes Unglück vermuten lassen. Doch zu solch einem Szenario passten dann doch die sichtlich entspannten Feuerwehrleute und die begeisterten Kinder überhaupt nicht.

 

Altenburgs Floriansjünger waren nicht auf dem Markt angetreten, um zu löschen, zu retten oder zu bergen. Sie hatten vielmehr herzlich zu einem Aktions- und Informationstag eingeladen. "Mit Blick auf das bevorstehende Weihnachtsfest und Silvester wollen wir der Bevölkerung eine Brandschutzschulung anbieten", so Altenburgs stellvertretende Feuerwehrchefin Birte Heß. Und das für Groß und Klein. In zwei eigens aufgebauten Zelten beispielsweise konnten die kleinen Besucher Bilder zum Thema Feuerwehr malen und bekamen die Grundlagen des Brandschutzes sowie das richtige Verhalten bei Feuer vermittelt. Zielspritzen aus der Kübelspritze und ein Bewegungsparcours waren ebenfalls im Angebot.

Wie magisch zog es die Mädchen und Jungen aber zur eigentlichen Attraktion - der aufgefahrenen Feuerwehrtechnik, sogar eine Drehleiter war zu bestaunen. "Noch ein Feuertufftuff", strahlte auch die kleine Vanessa. Die Dreijährige seppelte mit strahlenden Augen auf den riesig wirkenden Rüstwagen zu, um direkt davor ehrfürchtig zu verharren. "Sie ist halt ein echter Fan", lachte Opa Werner Schmidt. Doch so etwas erleben auch die Erwachsenen nicht alle Tage, meinte der Rentner und ließ sich mit großem Interesse das Fahrzeug erklären.

Andere Besucher übten sich im richtigen Umgang mit einem Feuerlöscher, um echte Flammen rasch zu ersticken. Birte Heß, die bei der Organisation des ersten Aktionstags in dieser Form den Hut auf hatte, war sehr zufrieden: "Wir hatten die ganze Zeit durchweg einen sehr guten Besuch." Die Sache war ein Erfolg, weil wirklich alle Generationen erreicht wurden, meinte sie. "Vielleicht etablieren sich solche Veranstaltungen, die ja auch für unsere Nachwuchswerbung gut sind", meinte Heß.

Getragen wurde die Aktion fast komplett von den Freiwilligen Feuerwehren Nord, Mitte und Kosma, auch die Jugendfeuerwehr machte mit, und der Jugendklub Rote Zora unterstützte den Erlebnis-Nachmittag. Ermöglicht wurde die Sache nicht zuletzt dankenswerterweise durch Sponsoren, darunter auch Vertreter der Händlerschaft der Innenstadt.

Denn die Stadtverwaltung hatte den Aktionstag ganz gezielt auf einen Samstagnachmittag gelegt, um Leute in die Innenstadt zu locken. "Wir wollen damit das Gemeinschaftsprojekt von Stadtverwaltung und Innenstadthändlern flankieren, die ihre Geschäfte seit dem Altstadtfest Ende August sonnabends jeweils bis 16 Uhr öffnen", hatte Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) den Zweck der Aktion begründet. Gerade für die Saure-Gurken-Zeit bis zum Beginn des Weihnachtsmarktes sei der Feuerwehr-Erlebnistag deshalb eine gute Idee, lobte Wolf seine Brandschützer.

"Solche Sachen müsste es noch mehr geben. Da geht man sicher öfter und ganz entspannt shoppen", meinte dann auch ein Besucher, der eine Einkaufsrunde ganz in Familie an das Erlebnis Feuerwehr dranhängte.

Jörg Wolf/Ellen Paul

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