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Altenburg Altenburger Feuerwehrleute lernen nagelneuen Tanker kennen
Region Altenburg Altenburger Feuerwehrleute lernen nagelneuen Tanker kennen
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18:08 29.12.2015
Blick ins neue Fahrzeug. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Ein vorfristiges Weihnachtsgeschenk war es nicht, dass nagelneue Tanklöschfahrzeug (TLF) vom Typ MAN, das Kreisbrandinspektor Uwe Engert wenige Tage vor dem Fest im Depot der Altenburger Feuerwehr an der Remsaer Straße abstellte. „Dieses neue Löschfahrzeug ist ein dringend benötigter Ersatz für den bislang genutzten W-50-Tanker, der über 30 Jahre auf dem Buckel hat und deshalb ausgetauscht werden muss“, erklärt Engert.

Derzeit lernen die Altenburger Kameraden von Berufswehr und Freiwilliger Wehr die neue und hochmoderne Technik sowie deren Handhabung genau kennen. Mitte Januar soll dann die offizielle Indienststellung erfolgen.

Das TLF 4000 hat einen Wassertank an Bord, der sogar bis zu 5000 Liter Löschwasser fasst. „Das ist völlig ausreichend für die bei einem Erstangriff bei einem Wohnungsbrand benötigte Menge“, erläutert Engert. Künftig wird das Fahrzeug für den überörtlichen Brandschutz zum Einsatz kommen, für den die Altenburger Kameraden neben jenen aus Schmölln, Meuselwitz und dem Wieratal als Stützpunktfeuerwehr verantwortlich zeichnen. Diese Wehren sind mit zusätzlicher Technik, die vom Land sowie vom Landkreis finanziert wird, ausgestattet und rücken damit auch unterstützend zu überregionalen Einsätzen aus. Auch beim TLF 4000 haben sich Land und Kreis in die Gesamtkosten von 215 000 Euro hinein geteilt: Der Freistaat förderte die Anschaffung mit 100 000 Euro, den größeren Rest schulterte der Kreis.

Wenn im Januar die offizielle Übergabe erfolgt, steht noch ein weiteres Fahrzeug bereit: Ein für die Ortsteilfeuerwehr Großstöbnitz in der Schmöllner Stützpunktfeuerwehr bestimmtes TLF 3000, dass mit rund 200 000 Euro zu Buche schlägt. Hier hat der Freistaat 63 000 Euro als Förderung übernommen, und der Landkreis trägt 137 000 Euro der Kosten. Beide Fahrzeug wurden bereits im Jahr 2014 bei den Herstellerfirmen geordert. „Derzeit kommen die mit der Abarbeitung kaum hinterher, so dass so lange Lieferzeiten normal sind“, weiß Engert.

Im Altenburger Land braucht es in den kommenden Jahren noch weitere teure Löschtechnik. So sei im Finanzplan des Kreises bereits ein der Großstöbnitzer Neuanschaffung baugleiches Fahrzeug für die Meuselwitzer Stützpunktwehr festgeschrieben.

In absehbarer Zeit stehen noch teurere Ersatzbeschaffungen für Technik an, die zwar erst nach der Wende beschafft wurde, die aber mittlerweile auch weit über 20 Einsatzjahre auf dem Buckel hat: die Drehleitern in Altenburg sowie in Schmölln. Die Kosten dafür liegen bedeutend höher, als der Beschaffungspreis für einen Tanker.

Von Jörg Wolf

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