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Altenburg Altenburger Handballer machern zum Landesliga-Start aus einem Halbzeit-Rückstand einen klaren Sieg
Region Altenburg Altenburger Handballer machern zum Landesliga-Start aus einem Halbzeit-Rückstand einen klaren Sieg
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18:00 14.09.2011

Das erste Spiel der Saison brachte gleich die beiden Thüringenliga-Absteiger zusammen, und sicher liegt beiden viel daran, diesen Abstieg so schnell als möglich zu revidieren. Die Altenburger sind derzeit dafür allerdings in denkbar ungünstiger Ausgangslage. Denn schon zu Saisonbeginn fehlten gleich drei Spieler verletzungsbedingt, drei spielten mit Verletzungen. Physiotherapeut André Dahl musste Schwerstarbeit verrichten.

Aber bangemachen gilt nicht für das Team von Lothar Döring und genauso selbstbewusst präsentierte sich die Mannschaft dann auch von der ersten Minute an. Wie beispielsweise Jan Melzer, den die Hausherren nach seiner schweren Verletzung überhaupt nicht mehr auf der Liste zu haben schienen. Immer wieder zog er wieselflink von halblinks an, kurzer Doppelpass und dann gab es eine Großchance für ihn oder einen seiner Mitspieler. Nach knapp zehn Minuten führte Aufbau mit 5:2. Als zehn Minuten später die Gäste immer noch mit 10:6 in Front lagen, verwunderte das schon, hatte seinen Grund aber vor allem in einer starken Abwehrarbeit. Erst kurz vor der Pause wurden die Gastgeber stärker, erhöhten das Tempo und hatten richtig Glück bei ihren Würfen. Der knappe Rückstand zur Halbzeit spiegelte zwar nicht ganz die Überlegenheit des Aufbau-Teams wider, dokumentierte aber, dass trotz der Verletzungsmisere einiges möglich war.

Dementsprechend ruhig und sachlich die Pausenansprache von Trainer Döring, der immer wieder predigte, dass man nur auf seine Chancen warten müsse und der eigenen Moral vertrauen solle. Genauso kam es dann auch. Denn Könitz gelang in den folgenden 22 Minuten nur ein Törchen. Ab der Pause verrichtete die Aufbau-Abwehr nahezu Unglaubliches. Allen voran der nun ins Tor gewechselte Kevin Günther, der Glück und Können gepachtet hatte. Und aus dieser Abwehr ließen sich Konterattacken laufen, die bei den Hausherren wie Nadelstiche wirkten. So drehten die Altenburger das 12:14 in ein 24:15.

So richtig wussten die Gastgeber gar nicht, was ihnen geschah. Traumhaft in dieser Phase die schnellen Abläufe eines Paul Härtel, die eigentlich nur noch übertroffen wurden durch die Genialität von Rechtsaußen Moritz Pohle. Neunmal schwebte dieser von seiner Position ein: achtmal erfolgreich. Die Partie war gelaufen und Aufbau berechtigterweise frühzeitig in Feierlaune. So kann es gerne weitergehen. Vielleicht schon am Sonnabend, wenn der Gegner TU Ilme-nau heißt (20 Uhr, Goldener Pflug).

Kießhauer, Günther, Bärbig (2), Dietze (2), Stockhaus, F. Schörnig (1), M. Pohle (8), Melzer (10), Härtel (6), F. Pohle (1).

Lutz Pfefferkorn

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