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Altenburg Altenburger Land: Mehrfamilienhäuser finden Käufer bei Auktion
Region Altenburg Altenburger Land: Mehrfamilienhäuser finden Käufer bei Auktion
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18:10 31.05.2016
Brachte 61 000 Euro ein: das Haus Zeitzer Straße 19. Quelle: Jens Paul Taubert
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Dresden/Altenburg

Die Vorstandsvorsitzende der sächsischen Grundstücksauktionen Aktiengesellschaft (AG), Martina Stein, ist zufrieden. Bei der jüngsten Versteigerung von Immobilien am Freitag in Leipzig fand das Gros der angebotenen Objekte aus dem Altenburger Land einen Käufer. Insgesamt konnte für 14 Immobilen mitgeboten werden. Besonders interessant waren offensichtlich Gründerzeithäuser in der Skatstadt.

Die Versteigerung eines Mehrfamilienhauses in der Zeitzer Straße endete beim Höchstgebot von 61 000 Euro. Auch wenn das Gebäude sanierungsbedürftig ist, sind die vier Wohnungen zum Teil vermietet. Mindestens 29 000 Euro wollten die Anbieter haben. Die Stadtvilla in der Fabrikstraße 26 wurde mit 19 000 Euro aufgerufen. Auch ohne moderne Heizung, mit veralteten Sanitäranlagen und weiteren baulichen Mängeln, wechselte das mit Stuck verzierte Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 1883 für 42 000 Euro den Besitzer.

Die noch zu renovierenden Häuser in der Thümmelstraße und in der Paditzerstraße erzielten, mit 21 000 Euro beziehungsweise 17 500 Euro ebenfalls hohe Erlöse, die teilweise die Mindestgebote um mehr als das Dreifachende überstiegen. „Auch einen Bauernhof in Kribitzsch haben wir sehr gut veräußern können“, sagt Martina Stein auf OVZ-Anfrage und nennt die Endsumme von 11 000 Euro. Gefordert waren mindestens 3000 Euro.

Für das private Auktionshaus, dass regelmäßig vier Mal im Jahr Immobilien versteigert, ist es dann auch zu verschmerzen, wenn sich für manches Objekt doch kein Abnehmer fand. Dazu gehört etwa das Dreifamilienhaus in der Mozartstraße 7. Dieses wurde am Freitag nicht ersteigert. Nun haben Interessierte zwei Monate Zeit, im sogenannten Nachverkauf das Gebäude zum Angebotspreis von 29 000 Euro zu erstehen. Darüber hinaus werden wahrscheinlich die in Leipzig nicht verkauften Liegenschaften noch einmal zur Auktion in Dresden angeboten, so Martina Stein.

Weil ihre Firma aber keine Zwangsversteigerungen übernimmt, sondern den Verkauf für private Anbieter abwickelt, würden die Preise nicht fallen, erklärt die Vorstandsvorsitzende der sächsischen Grundstücksauktionen AG. Während Immobilien einer Zwangsversteigerung, wenn sich keine Käufer finden, bei den kommenden Auktionen mit einem immer niedrigeren Pries angeboten werden, würden Angebote in ihrem Haus von Mal zu Mal eher teurer, erläutert Stein.

Von Jörg Reuter

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