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Altenburg Altenburger Land gibt mehr Geld für Tourismus aus
Region Altenburg Altenburger Land gibt mehr Geld für Tourismus aus
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04:06 15.02.2019
Der Kreistag des Altenburger Landes machte den Weg frei für mehr Zuschüsse zur Tourismusförderung. Quelle: Jens Rosenkranz
Altenburg

Das Altenburger Land gibt künftig mehr Geld für die touristische Vermarktung des Kreises und seiner Sehenswürdigkeiten aus. Dazu segnete der Kreistag zur jüngsten Sitzung eine Änderung der Finanzierungsvereinbarung ab. Damit steht zugleich fest, dass der Kreis der Tourismusförderung bis 2022 die Stange hält. Der Beschluss, der mit 35 Ja- zu zwei Nein-Stimmen bei einer Enthaltung fiel, war nötig geworden, weil der bisherige Vertrag zur Finanzierung des Marketings durch den Tourismusverband Altenburger Land nur bis Ende dieses Jahres lief.

Kreis steigert Förderung auf über 136 000 Euro

Im Detail erhöht sich der Anteil des Kreises an der Finanzierung der Tourismusförderung weiter um jährlich 500 Euro. Gab das Altenburger Land im Vorjahr noch 134 510 Euro dazu, sind es dieses Jahr bereits 135 010 Euro. Bis 2022 steigert sich die Summe auf 136 510 Euro. Parallel dazu muss auch die Stadt Altenburg ihren bisherigen Förderbetrag von 69 500 Euro bis 2022 um jährlich 500 Euro erhöhen, weil dies Voraussetzung für die Vereinbarung zwischen dem Kreis und dem Tourismusverband ist.

Andere Grundsatzentscheidung macht Beschluss nötig

Der Tourismusverband hatte Ende Januar Landrat Uwe Melzer (CDU) gebeten, den Vertrag zu verlängern, weil man bis 31. März 2019 entscheiden wolle, ob man seinerseits den Vertrag mit dem Dienstleister LVDG/Maxity um ein weiteres Jahr verlängert oder die Leistung neu ausschreibt. Wohl wissend um Kritik an der Arbeit von LVDG/Maxity, hatte Melzer gesagt: „Wir beschließen heute nicht, diesen Vertrag zu verlängern, sondern nur, dass der Tourismusverband Planungssicherheit hat.“

Kreis offenbar nicht unzufrieden mit Arbeit

Der Text in der Beschlussvorlage legt nahe, dass der Kreis mit der bisherigen Arbeit zumindest nicht unzufrieden ist. So sei bislang eine touristische Marke entwickelt worden, was „zu einem neuen Corporate Design, einer neuen Wort-/Bildmarke und einem Markenkompass“ mit den Säulen Inspiration Kultur, Erlebnis Natur, Faszination Spiel und Genuss geführt habe, heißt es. Auch seien touristische Angebote wie der „Kultursommer“ kreiert worden und in der Tourismusinformation „wurden neben klaren und modernen Strukturen“ ebenso die digitalen Bedürfnisse des Gastes berücksichtigt.

Linke verweisen auf fraktionsübergreifende Kritik

Es sei sehr wichtig, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen, sagte Linken-Fraktionschef Ralf Plötner, verwies aber zugleich auf „sehr viel Kritik am Geschäftsbesorger“. Diese gebe es „fraktionsübergreifend“ und sie richte sich unter anderem darauf, dass LVDG/Maxity „konstruktive Kritik nicht immer“ oder nicht schnell genug umsetze. Darüber hinaus hätten er und seine Fraktion gern verankert, dass der „Tourismusverband jährlich über die Mittelverwendung“ berichte, um „höchstmögliche Transparenz“ und „den gleichen Info-Stand“ zu erreichen. Darüber wird aber erst im nächsten Kreistag entschieden.

Von Thomas Haegeler

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