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Altenburg Altenburger Landrätin soll mögliche Abschaffung der Schulbezirke prüfen
Region Altenburg Altenburger Landrätin soll mögliche Abschaffung der Schulbezirke prüfen
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16:10 19.12.2017
Möglicherweise werden im Landkreis die Schulbezirke abgeschafft, was eine freie Wahl der Schule ermöglicht. Quelle: Jens Rosenkranz
Altenburg

Bislang haben im Altenburger Land Schulbezirke geregelt, welche Bildungsstätte Kinder und Jugendliche besuchen. Das könnte sich ändern und den Weg zur freien Auswahl ebnen. Der Kreistag erteilte Landrätin Michaele Sojka (Linke) den Auftrag, die Aufhebung der Bezirke zu prüfen und schon am 7. März erste Ergebnisse vorzulegen. Anlass sind Fälle von Schülern, die eine wohnsitznähere Schule besuchen könnten als jene, die zu ihrem Bezirk gehört. Die Ausnahme kann meist nur mit einem hohen bürokratischen Aufwand erstritten werden. Außerdem muss 2019 ohnehin ein neuer Schulnetzplan vom Kreistag beschlossen werden, der über das Fortbestehen bestimmter Einrichtungen entscheidet.

Der Landkreis ist Schulträger von 14 Grund- und neun Regelschulen sowie vier Gymnasien und drei Förderzentren. Nur die Stadt Altenburg verwaltet ihre Grund- und Regelschulen selbst. Örtlich zuständig ist jeweils die Schule, in deren Schulbezirk der Wohnsitz des Schülers liegt. Bei Aufhebung dieser Bezirke wäre eine freie Schulwahl im gesamten Landkreis möglich. Umgesetzt werden könnte dies aber erst durch den neuen Schulnetzplan.

Von Jens Rosenkranz

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