Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Altenburg Altenburger Lindenau-Museum präsentiert seine Schätze in neuem Katalog
Region Altenburg Altenburger Lindenau-Museum präsentiert seine Schätze in neuem Katalog
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:30 28.11.2015
Katalogvorstellung im Lindenau-Museum Altenburg mit Direktorin Julia Nauhaus. Quelle: Mario Jahn
Anzeige
Altenburg

„Die Publikation gibt einen guten Über- und Einblick in unser Haus und macht auch neugierig“, sagte Museumsdirektorin Julia M. Nauhaus bei der Vorstellung.

„Die Lindenau’schen Sammlungen werden ebenso ausführlich dargestellt wie die neueren Sammlungen“, beschrieb Nauhaus. Auf mehr als 250 Seiten lernen die Leser so nicht nur die frühitalienische Tafelmalerei, die Gipsabgüsse und Lindenaus Kunstbibliothek, sondern auch die Malerei vom 16. bis 20. Jahrhundert, die plastische und grafische Sammlung sowie die Werkbestände von Conrad Felixmüller und Gerhard Altenbourg kennen. „Es gibt zu jedem Sammlungsgebiet eine kleine Einleitung, dann werden einzelne Werke vorgestellt, um einen kleinen Einblick in den Reichtum der Kollektionen zu geben“, erklärte Nauhaus das Konzept. Im Gegensatz zu Katalogen zu Ausstellungen präsentiert der Museumsführer nicht die ausgestellten Bestände, sondern die Auswahl konzentriere sich auf wichtige und kunsthistorisch bedeutsame Werke.

Ganz wichtig war den Mitarbeitern des Museums, die durch externe Autoren unterstützt wurden, dass die Texte auf dem neuesten Stand der kunsthistorischen Forschung und allgemein verständlich sind. Gut zwei Jahre wurde an der Neuerscheinung gearbeitet. Der letzte Museumsführer erschien Ende der 1990er-Jahre unter der Federführung der damaligen Direktorin Jutta Penndorf und war in den vergangenen zwei Jahren vergriffen. „Damals lag der Schwerpunkt auf den Italienern und den Lindenau’schen Sammlungen“, beschreibt Nauhaus. Die Besucher hätten nicht nur dieses Werk, sondern auch einen Gesamtüberblick immer wieder nachgefragt. Deshalb werden im neuen Museumsführer die Kapitel zu den Sammlungen durch Informationen zur Museumsgeschichte, der Biografie des Museumsgründers und einer Literaturauswahl ergänzt.

Ermöglicht wurde die Publikation durch eine Förderung von der Ernst-von-Siemens-Kunststiftung München. Ein fünfstelliger Betrag floss laut Nauhaus in die Erstellung und den Druck des kunsthistorischen Bandes, der in einer Auflage von 2500 Exemplaren erschienen ist.

Nicht ganz so hoch sind die Auflagen von zwei weiteren Werken über die Sammlungen des Lindenau-Museums, die ebenfalls präsentiert wurden. Das erste wurde anlässlich der Sonderausstellung „Maria – Schätze aus dem Lindenau-Museum“ im Liechtensteinischen Landesmuseum konzipiert und beschäftigt sich mit der frühitalienischen Tafelmalerei. Im zweiten beleuchtet Sarah Kinzel die Gemäldekopiensammlung des Museumsgründers, die Ende der 60er-Jahre verkauft worden war. Zwar konnten zwei Bilder vor zwei Jahren wieder angekauft werden, doch der Großteil der etwa 200 Gemälde ist nach wie vor verschollen.

Von Jenifer Hochhaus

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Es weihnachtet und die Besucher haben wieder die Qual der Wahl. Ob in Lucka, Wintersdorf, Rositz – zum ersten Adventwochenende locken rund um Altenburg zahlreiche Weihnachtsmärkte mit bunten Verkaufsständen und Programm. Wir haben für Sie eine Übersicht zusammengestellt.

25.11.2015

Kostenlose Schulrucksäcke für Flüchtlingskinder  – mit dieser am Dienstag offiziell gestarteten Aktion will der Altenburger Rotary Club einen weiteren Beitrag zur Integration leisten.  Insgesamt 2000 Euro stellt der Club dafür bereit.

25.11.2015

Es ist zurzeit der Hingucker schlechthin auf dem Altenburger Markt – das völlig ramponierte Geländer an den Treppen unterhalb von Mac Geiz. Mit rot-weißem Absperrband ist das Areal gesichert, damit niemand die Stufen betreten kann. Immer wieder bleiben Passanten stehen und fragen sich, was hier wohl passiert sein könnte.

25.11.2015
Anzeige