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Altenburg Altenburger Lutherschule: Jetzt ist die Westfassade dran
Region Altenburg Altenburger Lutherschule: Jetzt ist die Westfassade dran
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05:00 10.08.2016
Nach Süd- und Ost- wird jetzt auch die Westfassade der Martin-Luther-Schule instand gesetzt. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Vielen Altenburgern ist es bereits aufgefallen: An der Martin-Luther-Grundschule neben den Roten Spitzen ist nunmehr die westliche Fassade in Richtung Kunstturm eingerüstet worden. Die Sanierung sei notwendig, da sich schon Teile des Putzes gelöst haben, informierte Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) am Dienstag. An dieser Außenwand werden Maurer-, Stuck- und Malerarbeiten vorgenommen. Der Zeitplan sieht vor, die originalgetreue Wiederherstellung der Westfassade noch in diesem Jahr abzuschließen. Der Schulbetrieb werde nicht beeinträchtigt, heißt es aus dem Rathaus.

Im Vorjahr waren bereits die Süd- und die Ostfassade des Schulgebäudes, das zum Denkmalensemble „Rote Spitzen“ gehört, erneuert worden. Die Stadt musste handeln, weil Anfang 2015 Fassadenteile auf den Fußweg krachten und für erhebliche Gefahren sorgten. Laut Wolf soll im Jahr 2017 dann auch noch die Nordfassade folgen und eine Rundum-Erneuerung erhalten.

Die Kosten für den aktuellen Bauabschnitt summieren sich voraussichtlich auf rund 145 000 Euro. Zwar erhält die Stadt das Geld zunächst aus dem Topf der Städtebaufördermittel, aber nur als zinslosen Kredit, der zurück zu zahlen ist, wie Wolf erläuterte. „Das ist sehr ärgerlich.“ So schwer der Stadt die Finanzierung auch falle, „wir wollen die Schule fertig stellen“.

Dazu gehören auch Arbeiten zur Verbesserung des Brandschutzes in dem altehrwürdigen Schulgebäude in der Torgasse. In den Fluren wurden in den Sommerferien vier rauchdichte Türen eingebaut, mit dem ersten Klingelzeichen am Donnerstag, wenn knapp 200 Grundschüler ihre Einrichtung stürmen, sollen diese Arbeiten beendet sein. Für diese Investition sind laut Stadtverwaltung rund 25 000 Euro veranschlagt.

Während der Sommerferien hatten Arbeiter auch in der Altenburger Grundschule Platanenstraße das Sagen. Wie berichtet, blieb die Küche in dieser Zeit kalt, weil die Speisenausgabe samt Küche auf Vordermann gebracht wurde. Die Stadt nahm dafür 25 000 Euro in die Hand. 160 Mädchen und Jungen besuchen diese Schule und werden zum Schulstart am Donnerstag auch bemerken, dass neue Möbel für den Essenbereich angeschafft wurden.

„Wir haben in den letzten Jahren schon in Größenordnungen in die ,Platane’ investiert“, erläuterte Wolf. Fenster und Toiletten seien erneuert und Brandschutzarbeiten verrichtet worden. Das sei eine Herausforderung, weil die Bildungsstätte aus einer Kinderkombination entstand und für eine Schule eigentlich eine ganz andere Raumstruktur haben müsste.

Von Frank Prenzel

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