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Altenburg Altenburger Mitspielerakademie probt für Gotha: Reise an den Hof der Ernestiner
Region Altenburg Altenburger Mitspielerakademie probt für Gotha: Reise an den Hof der Ernestiner
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17:09 16.04.2016
Prächtige historische Garderobe: Akteure der Mitspielerakademie  Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

 Bereits in den zurückliegenden Jahren begeisterten die bis zu 50 Darsteller in der von der Stadt initiierten und finanzierten Akademie mit jeweils wechselnden Stücken. Mal waren die Lustigen Weiber von Windsor los, mal drehte es sich um 200 Jahre Skatspiel, um 450 Jahre Rathaus Altenburg oder um Kaiser Barbarossa.

Auch in diesem Jahr fußt das von der Leipziger Regisseurin Heike Hennig konzipierte und einstudierte Stück auf regionale und überregionale Geschichte. Die Mitglieder der Akademie laden zu einer Reise in das 18. Jahrhundert an den Hof der Ernestiner ein. „Erzählt wird die Geschichte des Lebens am Hof von den Anfängen mit Ernst dem Frommen bis hin zu Prinzessin Luise, mit der die Linie schließlich ausstarb“, berichtet die Sachgebietsleiterin Kulturmanagement bei der Stadt, Susanne Stützner. Das Stück sei ein flankierender Baustein für die große Ausstellung zu den Ernestinern, die in diesem Jahr in Gotha sowie Weimar stattfindet. Aufführungsort wird Schloss Friedenstein in Gotha sein.

„Dort werden die Szenen bis zum Spätsommer an verschiedenen Orten aufgeführt“, erklärt Stützner. Die Altenburger Mitspielerakademie habe sich als Partner für die Gothaer förmlich aufgedrängt: Einerseits finden sich dort Mitstreiter mit ausgemachter Neigung zur Schauspielerei, andererseits haben die Ernestiner auch viele Spuren in Altenburg hinterlassen.

Kürzlich gingen nun die seit Februar laufenden Proben in die heiße Phase. „Mit der ersten Kostümprobe und am Tag darauf der Generalprobe am Spielplatz in Gotha, die übrigens die Kosten für die Bustransfers des Ensembles von Altenburg nach Gotha trägt“, berichtet die Sachgebietsleiterin.

Dennoch braucht die Jahr für Jahr wieder aufgelegte Akademie ebenso eine ordentliche Stange Geld, die die Stadt über eigene Zuschüsse, vor allem aber dank Sponsoren aufbringt. Stimmungsheber vor der anstehenden Generalprobe waren deshalb auch die Herren von der hiesigen VR-Bank, die einen Scheck über 2500 Euro für die Mitspielerakademie dabei hatten.

Von Jörg Wolf

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