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Altenburg Altenburger Musikfestival lockt mit viel Abwechslung
Region Altenburg Altenburger Musikfestival lockt mit viel Abwechslung
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09:00 22.07.2018
Das Western Piedmont Jugend Quartett aus dem amerikanischen Hickory besucht als „Special Guest“ das Altenburger Musikfestival 2018. Quelle: promo
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Altenburg

Knapp drei Wochen gehen noch ins Land, dann wandelt sich die Skatstadt wieder zum Mekka für Musikfreunde. Zum Altenburger Musikfestival haben sich wie in den Jahren zuvor wieder zahlreiche Solisten, Gruppen und Orchester angekündigt – und manche Neuerungen ins Programm geschlichen.

Neue Spielorte

„Neu dabei ist etwa ein Gastspiel in Posterstein“, führt Rolf Olischer vom federführenden Förderverein des Festivals aus, „und auch im Landschaftssaal des Landratsamts waren wir bisher noch nicht vertreten.“ Verantwortlich für die musikalische Gestaltung sind an beiden Orten die Special Guests der inzwischen 28. Festival-Auflage. Denn im Rahmen des Festivals gastieren Musikschüler der Western Piedmont Symphony aus dem amerikanischen Hickory im Bundesstaat North Carolina im Altenburger Land.

Familienkonzert lockt ans Teehaus

Neben den Konzerten in Posterstein und dem Landratsamt steht auch noch ein Auftritt im Lindenau-Museum auf dem Programm. „Wir werden sehen, wie die neuen Spielstätten angenommen werden, sind aber recht zuversichtlich. Schließlich haben auch andere Orte ihre Zeit gebraucht, bis sie beim Publikum akzeptiert waren“, zeigt sich Olischer gelassen. Ebenfalls erstmalig im Programm vertreten ist zudem das Familienkonzert mit dem Da Capo-Klarinettenorchester im Biergarten des Teehauses, das gemeinsam mit der OVZ präsentiert wird.

„Müssen niemanden wegschicken“

Insgesamt, kann Olischer berichten, laufe der Vorverkauf für die reichlich 19 Veranstaltungen bisher entsprechend sehr gut. „Schon zu unserer ’Klingenden Konzertvorschau’ haben wir viele Karten verkauft“, führt er aus. „Besonders die Opern- und Abschlussgala mit dem Residenzorchester Weimar ist sehr gefragt.“ Aber auch das Konzert von „4 Times Baroque“ im Teehaus sowie die Gastspiele in Garbisdorf – mit dem „Trio Incantando“ – sowie im Ponitzer Residenzschloss, wo Katharina Litschig am Cello und Toshihiro Kaneshige am Klavier zum Kammerkonzert laden, seien echte Renner. „Trotzdem gilt natürlich: Wegschicken müssen wir an den Abenden niemanden“, zerstreut Olischer etwaige Ängste.

Philharmonischer Hochkaräter

Noch nicht ganz so gut gingen bislang indes die Karten für das offizielle Eröffnungskonzert über die Bühne. Dabei habe man gerade hier mit der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg einen echten Hochkaräter parat. „Vielleicht ist aber das Publikum derzeit noch ein wenig übersättigt mit Symphonie und Philharmonie“, versucht sich Olischer an einer Erklärung für den noch verhaltenen Zuspruch.

Immerhin waren in den zurückliegenden Wochen gleich mehrere Orchester, etwa aus dem amerikanischen Boston oder dem tschechischen Zlin, in der Skatstadt zu Gast. Trotzdem, grämen mag sich Rolf Olischer nicht. Schließlich bleibt noch etwas Zeit, bis sich der Vorhang für das erste Gastspiel lüftet und sich Skatstadt und Umland wieder zur großen Festivalbühne wandeln.

Von Bastian Fischer

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