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Altenburger Paare strahlen im Semperopern-Glanz

Debütanten und Figaros in Dresden dabei Altenburger Paare strahlen im Semperopern-Glanz

Mit einem Koffer voll schöner Erinnerungen sind die Teilnehmer des Semperopernballs aus dem Altenburger Land wieder zu Hause angekommen. Die beiden Skatstädter Debütantenpaare Lina Petermann und Johannes Vogel sowie Maxi Nicole Schicha und Nico Gruchmann sowie die Nobitzer Friseure Annette Bauer, Andreas Bauer und Peggy Werner können viel erzählen.

Lina Petermann und Johannes Vogel in der Semperoper vor einer großen Leinwand mit dem Foto eines früheren Opernballs.
 

Quelle: privat

Altenburg/Dresden..  Mehrmals hatten die Kameras des MDR sie direkt im Fokus oder zumindest im Pulk mit den anderen erfasst, wie sie als Debütantenpaar übers Parkett der Dresdner Semperoper schwebten. Doch nicht immer haben die Eltern von Lina Petermann und Johannes Vogel ihre Kinder im Fernsehen erkannt. „Wir sahen so verändert aus, so herausgeputzt, so ungewohnt erwachsen“, sagt Lina. Sie und ihr Tanzpartner sowie das zweite Altenburger Debütantenpaar Maxi Nicole Schicha und Nico Gruchmann erlebten am Freitag in der sächsischen Landeshauptstadt einen unvergesslichen Tag.

Einen Tag, der schon um 9.30 Uhr im Kongresszentrum mit dem Frisieren und Schminken begann. Schicke Ohrringe und ein Diadem machten das Outfit komplett. Im Abendkleid – einem Traum aus Tüll, Seide und Stickereien – hieß es dann im Debütantenzelt hinter der Oper auf den großen Auftritt warten. Und der kam zumindest für die beiden jungen Damen schneller als gedacht. Nach der Generalprobe wurden sie nämlich zum Spalierstehen eingeteilt. „An uns sind alle Promis vorbeigelaufen, das hätten wir uns nicht träumen lassen“, freut sich Lina.

Wenig später war es soweit, es ging zum Eröffnungswalzer in den Saal, um anschließend mit Roland Kaiser dem nach ihm benannten Walzer zu singen und sich auch den Massen vor der Oper noch einmal zu zeigen. Es hat alles perfekt geklappt, beim Tanzen und beim Singen, sind die Skatstädter überzeugt. „Und dann der Applaus von tausenden Leuten, das war ein richtig tolles Gefühl. Das kann man gar nicht in Worte fassen, unbeschreiblich“, ist die 17-jährige Lina noch immer begeistert und gerührt. „Wir haben uns gefühlt wie kleine Prinzessinnen.“ Wer will Lina und Maxi Nicole in ihren peaches-farbenen Roben da widersprechen.

Maxi Nicole Schicha und Nico Gruchmann

Maxi Nicole Schicha und Nico Gruchmann.

Quelle: privat

Schade nur, sagt Lina, dass alles so schnell vorüber war. Allerdings nur der Walzer – der Abend natürlich noch lange nicht. Die beiden Paare aus der Skatstadt hatten bis auf den VIP-Bereich überall Zutritt und konnten den Ball jetzt, da alle Spannung von ihnen abgefallen war, so richtig genießen. „Wir sind bis in den dritten Rang und haben uns alles angeschaut und natürlich selbst viel getanzt. Es war halt nur ein bisschen eng auf der Tanzfläche“, so Johannes. Bis 4 Uhr in der Früh haben sie durchgehalten.

Von früh 9 Uhr an gehörten sie – nun schon zum wiederholten Mal – zu den Meistern von Kamm, Schere und Föhn, die aufgrund ihrer Leistungen auserkoren waren, die Debütanten nach allen Regeln der Kunst herauszuputzen. „Das erwies sich in diesem Jahr als besonders anspruchsvoll, weil den Mädchen ein Band in der Farbe ihrer Kleider ins Haar geflochten werden musste. Wir mussten erstmals als Team Hand in Hand arbeiten“, so die Nobitzerin.

Gegen 20 Uhr dann würden die Paare bis hinter die Bühne begleitet, falls sich doch eine Strähne selbstständig macht oder eine Haarnadel nicht hält. „Bei einer Debütantin habe ich nochmal mit Haarspray nachgelegt, als Moderator Guido Maria Kretzschmer lächelnd fragte, ob er auch etwas abhaben könnte. Er und Mareile Höppner standen unmittelbar neben uns.“ Zwar sind die drei Friseure in diesem Jahr nicht mehr so aufgeregt gewesen wie am Anfang, doch sie haben erneut wieder etwas dazu gelernt. „Das nimmt man als Rüstzeug mit nach Hause“, so Annett Nitzsche Bauer.

Auch Lina und Maxi haben außer den schönen Erinnerungen etwas mit nach Hause genommen: die Robe. „Das haben die meisten getan. Für 120 Euro bekommt man nie wieder solch ein tolles Kleid.“

Von Ellen Paul

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