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Altenburg Altenburger Rotary Club finanziert neues Tee-Mobil
Region Altenburg Altenburger Rotary Club finanziert neues Tee-Mobil
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20:19 22.12.2011
Streetworkerin Annett Bernhard bedankt sich mit Blumen bei den Rotariern (v.l.) Karl-Friedrich Dünewald und Autohaus-Geschäftsführer Ulrich Weise. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

(loa). Der Rotary Club der Skatstadt hat dem Magdalenenstift einen neuen Kleinbus besorgt. Die Rotarier spendeten 8000 Euro, das Autohaus Scholz-AVS in Remsa, dessen Geschäftsführer Mitglied der Vereinigung ist, gewährte einen Rabatt von 7000 Euro. Jetzt wurde der Wagen offiziell übergeben.

"Als mich der Aufruf von Dirk Keiner, dem Vorstandsvorsitzenden des Magdalenenstifts erreichte, war mir der Ernst der Lage sofort klar", so Ulrich Weise, Geschäftsführer von Auto-Scholz. "Wer helfen will, muss mobil sein und benötigt vor allem ein Fahrzeug, auf das man sich verlassen kann", so Weise weiter. "Ich bin sehr froh, dass wir gemeinsam mit dem Rotary Club Altenburg eine Möglichkeit gefunden haben, ein passendes und vor allem neues Fahrzeug für diesen unverzichtbaren Einsatz in Altenburg zur Verfügung zu stellen."

Der Tee-Mobil-Bus ist vielen Menschen im Altenburger Land vertraut. Im Jahr 2001 konnte der Kleinbus aus Spendenmitteln gekauft werden. Seitdem stand er für verschiedene Projekte der Jugendsozialarbeit in der Region zur Verfügung. Die intensive Nutzung hinterließ allerdings Spuren. Zuletzt überstiegen die Reparaturkosten den Wert des Busses, die Ausfallzeiten häuften sich - Ersatz musste her.

Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter der verschiedenen Jugendprojekte benötigen den Wagen für die Arbeit mit und für junge Menschen im Landkreis. Namensgeber für den Wagen ist das Projekt Tee-Mobil. Zielgruppe sind dabei von Armut betroffene Jugendliche, junge Erwachsene und vermehrt junge Familien, die sich aus dem öffentlichen Raum ins Private zurückziehen und von den klassischen Hilfsangeboten nicht mehr erreicht und wahrgenommen werden. Einmal monatlich fahren Streetworker mit dem Auto ihre Tour im Landkreis mit dem Schwerpunkt auf der Stadt Altenburg und suchen die Hilfebedürftigen direkt auf - und Tee gibt es dabei selbstverständlich auch zu trinken. Zurzeit werden damit etwa 100 junge Menschen erreicht.

Der Magdalenenstift verteilt zudem Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel, Tierfutter und andere dringend benötigte Güter an die Betroffenen. In Gesprächen wird auf Probleme eingegangen und Hilfsangebote gemacht.

Der Bedarf ist laut den Helfern in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Die Problemlagen seien komplexer geworden.

Das Tee-Mobil erreiche dabei junge Menschen, die von anderen Hilfsprojekten nicht mehr erreicht werden könnten und habe so eine besonders wichtige Stellung in der Jugendhilfestruktur des Landkreises. Das Gesamtprojekt ist vollständig spendenfinanziert.

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