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Altenburg Altenburger Seniorenbeirat ist kleinen Ärgernissen auf der Spur
Region Altenburg Altenburger Seniorenbeirat ist kleinen Ärgernissen auf der Spur
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17:46 23.01.2012
Training für Feinmotorik und Sinne: Der Parcours im Seniorenklub Heinestraße geht auf eine Anregung des von Stefan Nowak geleiteten Seniorenbeirats zurück. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Von Jörg Wolf

Insgesamt 20 Personen umfasst derzeit der Seniorenbeirat. "Die zwölf Frauen und acht Männer haben ein Durchschnittsalter von 66,3 Jahren", sagt Stefan Nowak, der seit Ende 2010 dem Gremium vorsteht. Altersmäßig sind die Damen und Herren also zwar tatsächlich Senioren. "Aber die Kooperation mit Jugendlichen ist jederzeit gesucht", unterstrich Nowak.

Unterteilt ist der Beirat in vier weitgehend selbstständig agierende Arbeitsgruppen: Soziales, Kultur und Sport; Öffentlichkeitsarbeit; Sicherheit und neuerdings barrierefreies Altenburg. Und Themen wie beispielsweise Barrierefreiheit oder Sicherheit beträfen keineswegs nur die Senioren. "Dort bestehende Defizite gehen jede Altersschicht an", sagt der Beiratschef.

Als aktuell anstehende Projekte nannte Stefan Nowak eine schiefe Ebene am Ärztehaus in Altenburg-Nord, die dringend hergerichtet werden muss.

In der Käthe-Kollwitz-Straße in Südost hingegen appelliert der Beirat für eine Verlegung der Bushaltestelle aus der direkten Nachbarschaft zum Einkaufsmarkt ein paar Meter in Richtung Südost. Damit käme der Haltepunkt weiter weg von der stark frequentierten Einfahrt zum Discounter. Auch für für zusätzliche Querungshilfen spricht sich der Beirat dort aus. "Ein Tempolimit von 30 Stundenkilometern für Fahrzeuge wurde ebenfalls diskutiert", so Nowak.

Dabei weiß der Beiratsvorsitzende sehr wohl, dass nicht alle Anliegen umsetzbar sind. "Wir arbeiten aber mit der Stadtverwaltung auf Augenhöhe und in einem konstruktiven Klima. Was nicht geht, geht eben nicht", sagt er.

Erfolge gebe es auch einige: So wurden die Anregungen der Senioren bei der Gestaltung vom Bahnsteig 1 des Altenburger Bahnhofes berücksichtigt. Und auf dem Freigelände des Seniorenklubs in der Heinestraße wurde ein Bewegungsparcours eingerichtet, nachdem der Beirat das anregte.

Neue Anregungen sind im Beirat immer willkommen. "Es sind ja auch die Kleinigkeiten, die das alltägliche Leben in unserer Stadt lebenswert machen", erklärt Nowak. Einmal im Quartal trifft sich die Runde öffentlich, wozu Gäste eingeladen sind. Nächste Gelegenheit besteht am 27. Februar ab 15 Uhr im Seniorenklub Heinestraße.

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