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Altenburger Spieletage locken Besucher zum 17. Mal an

Evangelisch-Freikirchliches Gemeindezentrum Altenburger Spieletage locken Besucher zum 17. Mal an

Zum 17. Mal luden am Sonnabend die Altenburger Spieletage zum gemeinsamen Knobeln, Würfeln und Denken ein. 2000 Spiele standen den zahlreichen Besuchern in den Räumen des Evangelisch-Freikirchlichen Gemeindezentrums zum Ausprobieren zur Verfügung.

Allein, aber auch im Team macht das Bauen der Cuboro-Würfelbahn mächtig viel Spaß.

Quelle: Nicole Rathge-Scholz

Altenburg. Zum 17. Mal luden die Altenburger Spieletage am Sonnabend zum gemeinsamen Knobeln, Würfeln und Denken ein. 2000 Spiele standen den zahlreichen Besuchern in den Räumen des Evangelisch-Freikirchlichen Gemeindezentrums zum Ausprobieren zur Verfügung. Neben den Neuheiten der Nürnberger Frühjahrsmesse wie zum Beispiel Railroad Revolution, Mein Traumhaus und Drachenturm gab es wie immer vom Karten- bis zum Strategiespiele eine überwältigende Auswahl.

Diesmal stand die erste Cuboro-Meisterschaft im Mittelpunkt, bei der 24 Teilnehmer um den ersten Platz kämpften. „Cuboro ist ein Schweizer Murmelbahnbausystem aus Holz, bei dem die Murmel nicht nur oberflächlich in einer Bahn verläuft, sondern auch unterirdisch durch die Würfel hindurch“, erklärt Organisatorin Gabriele Orymek das beliebte Spiel. Man kann es alleine spielen oder im Team. Bei der Cuboro-Meisterschaft gingen Zweierteams an den Start. Sie mussten in einer bestimmten Zeit zwei Aufgaben lösen. „Die erste Aufgabe war relativ einfach, aber die zweite war eine echt harte Nuss“, erzählt der 22-jährige Markus Walter, der mit seinem Teamkollegen Alex Niedlich auf Platz drei landete. „Das Spiel selber habe ich nicht zu Hause, aber bei den verschiedenen Spieletagen schon oft getestet. Das Tolle daran ist, dass es tausende Möglichkeiten gibt, die Bahnen zu bauen. Und mit jedem Holzwürfel, den man mehr hat, steigen auch die Möglichkeiten“, so der Altenburger.

Auf Platz 1 der Cuboro-Meisterschaft, bei der es während der 30 Minuten Wettkampfzeit mucksmäuschenstill war und man die grauen Zellen förmlich rattern hörte, schafften es Benjamin und Maik Seese in 18,50 Minuten, beide Aufgaben mit Bravour zu lösen.

Natürlich konnten sich die Besucher auch diesmal wieder an dem kleinen, aber feinen Imbiss stärken, um danach wieder mit vollem Elan an ein neues Spiel zu gehen. „Das Tolle sind einfach die lachenden Gesichter, dass Kinder und Eltern wieder gemeinsam etwas unternehmen, Freude und Spaß haben und nicht jeder allein für sich vorm PC oder Fernseher sitzt“, erklärt Orymek, deren ganze Familie mittlerweile in den Altenburger Spieletagen involviert ist. So auch Tochter Sarah-Ann die sich dem Cuboro verschrieben hat. „Es ist zwar ein sehr teures Spiel in der Anschaffung, aber das positive daran ist, das es aus Holz und somit unkaputtbar ist und sogar die Enkel noch damit spielen können“, erklärt sie. Die Murmeln werden extra in Japan hergestellt. Sie sind so konstruiert, dass sie bei den zahlreichen Schlägen in der Murmelbahn nicht kaputt gehen, verrät sie.

Die Meisterschaften der verschiedenen Spiele richten die Organisatoren vor allem aus einem Grund aus. „Wir wollen den Leuten einfach das jeweilige Spiel näher bringen“, so Orymek, für die es auch wichtig ist, dass die Besucher merken, dass Spielen Spaß macht, man Erfahrungen sammeln kann, seinen Geist anregt und Spaß in der Gemeinschaft hat.

Auch Salome Neumann aus Altenburg ist begeistert. „Es ist toll wenn man das Funkeln in den Augen der Leute sieht, wie sie realen Spaß als Familie haben und nicht virtuell. Das ist super“, freut sie sich und verrät, dass ihr Lieblingskartenspiel „Halt mal kurz“ ist. Der nächste Altenburger Spieletag findet am 4. Oktober statt. Die Organisatoren freuen sich schon jetzt wieder auf viele Besucher.

Von Nicole Rathge-Scholz

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