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Altenburg Altenburger Stadtwirtschaft rückt Wildwuchs an Zeitzer Straße zu Leibe
Region Altenburg Altenburger Stadtwirtschaft rückt Wildwuchs an Zeitzer Straße zu Leibe
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00:30 14.10.2017
Der Wildwuchs behindert an der Ecke Rembrandtstraße/Zeitzer Straße in Altenburg die Sicht auf den Verkehr. Quelle: Sabine Köhler
Altenburg

„So sehen die Straßenränder in der Zeitzer Straße aus“, begann Sabine Köhler ihre Mail. Sah man sich die dazugehörigen Fotos an, war klar, was die Anwohnerin meinte: meterhohe Brennnesseln und weiterer Wildwuchs. „An der Ausfahrt Rembrandtstraße kann man kaum noch den Straßenverkehr sehen, dazu kommt noch der starke Samenflug der Disteln, die sich in unseren Gärten ausbreiten.“ Mehrfach habe man das Ordnungsamt informiert. „Doch es tut sich nichts“, schrieb sie und bat die OVZ um Hilfe.

Kaum war die Anfrage im Rathaus, meldete Stadtsprecher Christian Bettels auch schon Vollzug. „Die Kollegen des Referats Stadtwirtschaft haben am 10. Oktober gemäht“, teilte er mit. Außerdem kam heraus, dass Sabine Köhler nicht die einzige war, die sich über den die Verkehrssicherheit beeinträchtigenden Wildwuchs beschwerte.

Eine weitere Anwohnerin hatte sich parallel mit dem Problem an die für Bürgeranliegen zuständige persönliche Referentin von Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD), Katharina Schenk, gewandt. Sie teilte ihr wiederum mit, dass diese Wiesen aufgrund der Personalsituation maximal viermal im Jahr gemäht und Parks bevorzugt behandelt werden, weil Letztere der Erholung dienen. „Natürlich sollte die Verkehrssicherheit unter keinen Umständen leiden.“

Daher standen die Wiesen ohnehin auf dem Plan der Stadtwirtschaft, ließ Bettels weiter wissen. „Es war Zufall, dass die Anfragen damit zeitlich zusammenfielen“, so der Rathaussprecher. „Solche Hinweise sind aber natürlich immer willkommen.“

Vollends zufrieden ist zumindest Sabine Köhler mit dem Ergebnis nicht, auch wenn sie sich über die freie Sicht freue, weil die Mahd nun – wie schon seit Jahren – liegenbleibe. „Der ausfallende Samen trägt immer wieder zu neuem Wildwuchs bei“, begründet sie ihre Meinung. Das werde bei Straßenrändern generell so gehandhabt, erklärte Bettels nach Rücksprache mit dem zuständigen Referat Stadtwirtschaft dazu. „Sie von Hand aufzusammeln, wäre einfach zu aufwendig.“

Von Thomas Haegeler

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