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Altenburger Sternengucker sehen Supernova und Saturn

Altenburger Sternengucker sehen Supernova und Saturn

Samstagabend 20 Uhr. Keine einzige Wolke verdeckt den Nachthimmel, die Sterne leuchten hell und klar, nur der Mond ist weit und breit nicht zu sehen. Das war die Ausgangslage für die Sternengucker, die sich zum Astronomietag trafen - auch in Altenburg.

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Mit verschiedenen optischen Geräten nutzen Hobby-Astronomen im Buchenring die sternenklare Nacht zum Sonntag, um das Geschehen am Himmel zu beobachten.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Altenburg. Samstagabend 20 Uhr. Keine einzige Wolke verdeckt den Nachthimmel, die Sterne leuchten hell und klar, nur der Mond ist weit und breit nicht zu sehen.

Das war die Ausgangslage für die Sternengucker, die sich zum Astronomietag trafen - auch in Altenburg. Versteckt hinter einem Mehrfamilienhaus im Buchenring versammelten sich die Hobby-Astronomen, die durch ihre Teleskope das Geschehen am Himmel beobachten wollten.

Der Astronomietag wird einmal jährlich veranstaltet, vor allem Planetarien laden Interessierte zum Gucken ein. Auch der Altenburger Astronomieverein Bernhard Schmidt bot die Möglichkeit, Planeten, Sternbilder und sogar eine Supernova zu entdecken. "Wir erleben heute einen echten Glücksfall", verriet der Vorsitzende des Vereins Frank Vohla. Seit ein paar Tagen sei in der Galaxie M 95 eine sogenannte Supernova zu sehen, eine Sternenexplosion, 33 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Auch am Sonnabend konnten die Hobby-Astronomen und die neugierigen Besucher dieses Phänomen sehen. "Das letzte Mal, dass so etwas in unserer Galaxie passiert ist, war im Jahr 1604", fügte Vohla hinzu. Damals entdeckte Johannes Kepler das Phänomen am Himmel.

Doch nicht nur die Supernova sorgte für Enthusiasmus bei den Sternenbeobachtern, auch die günstige Planetenkonstellation verleitete zum Blick ins Teleskop. "Wir konnten schon Jupiter und Venus betrachten, der Mars ist sogar mit bloßem Auge zu sehen", so Frank Vohla. Später am Abend erschien zudem der Saturn am Himmel.

"Es ist sehr faszinierend, was man hier sehen kann", erzählte Janine Benkert, die mit ihrem Bruder zum Astronomietag gekommen war. Auch die anderen Besucher wechselten in der Dunkelheit zwischen den verschiedenen Teleskopen hin und her, um sich Sternhaufen oder auch den Orionnebel anzuschauen. Dieser ist übrigens nicht mehr lange zu sehen, denn der Orion ist ein Wintersternbild.

Frank Vohla ist nach dem Astronomietag sehr zufrieden. Bereits zum dritten Mal wurde dieser im Buchenring durchgeführt, doch es könnte sein, dass sich der Verein auch einen anderen Ort sucht. "Die Bedingungen sind nicht optimal, eigentlich müssten wir uns außerhalb der Stadt treffen, damit es dunkler ist und keine Bäume oder Häuser im Weg sind. Aber wir haben die Befürchtung, dass uns dann keiner mehr findet", so der Vorsitzende.

Zunächst aber steht ein Jubiläum ins Haus. Denn vor zehn Jahren hat sich der Verein gegründet. Geplant ist dazu eine astronomische Tagung im Oktober. Monique Pucher

Der Verein trifft sich jeden ersten und dritten Dienstag, 20 Uhr, in der Gaststätte Stadt Gera, um sich über das Geschehen am Himmel auszutauschen. Interessierte können daran teilnehmen. Weitere Informationen gibt es auch unter www.link-abg.de/astronomie.

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