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Altenburger Teddy-Ausstellung entpuppt sich als Besuchermagnet

Kuscheltiere Altenburger Teddy-Ausstellung entpuppt sich als Besuchermagnet

Die „Teddy-Parade“ in den herzoglichen Räumen des Residenzschlosses hat sich als echter Besuchermagnet erwiesen. Zwar hatten die Verantwortlichen vermutet, mit der Weihnachtsausstellung den Nerv der Schaulustigen zu treffen. Nun aber die Bestätigung dafür zu haben, lässt freudig auf die vergangenen Wochen zurückblicken. So kamen bisher über 1100 große und kleine Besucher.

Parade der Kuscheltiere: Anja Macheleid hält Hofnarr Joseph Fröhlich (l.) und Johann Gottfried Schmiedel (r.) in ihren Händen.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Die Teddys haben gelockt. Und das sicher, weil sie durch die liebevolle Detailarbeit, mit der sie die Designerin Brigitte Sprenger erschaffen hat, bestechen. Darauf wies die Dresdnerin schon bei der Ausstellungseröffnung am ersten Advent hin. „Achten Sie bitte auf die Kleinigkeiten, die sich überall verstecken und die erst den Reiz dieser Sache ausmachen“, machte die Künstlerin damals neugierig. Und sie hat Recht behalten. Es sind tatsächlich die vielen, genau ausgewählten und sorgfältig drapierten Accessoires, die alle Besucher beeindruckt haben. Man denke nur an einen kleinen Bären, der in seinem Krankenbettchen liegt und mit einer Infusion im Arm von „Doktor Teddy“ behandelt wird. Zum Zeichen seines Unwohlseins besitzt er als einziger ein graues Näschen, statt dem üblichen schwarzen. So entstehen zu den Bildern unweigerlich kleine Geschichten, quasi Kino im Kopf und man fühlt sich nach dem Rundgang gut unterhalten.

Zudem trifft man auf berühmte (Teddy-)Persönlichkeiten: Marylin Monroe, ABBA, August der Starke und Gräfin Cosel sind ebenso mit von der Parade wie Cindy von Marzahn oder Egon, Kjeld und Benny von der Olsenbande. In jedem Fall witzig und sehr niedlich anzusehen. Das finden auch die Gäste des Schlossmuseums. Da hört man fast täglich Aussprüche, wie „Unglaublich liebevoll gestaltet“, „sehr niedlich“ oder „das habe ich so noch nicht gesehen, sehr hübsch“. Die Begeisterung über diese putzigen Exponate hat manchen Besucher sogar schon das zweite Mal in die Ausstellung getrieben. Der günstigen Eintrittspreis von drei Euro pro Person (ermäßigt zwei Euro), der diesmal unabhängig vom Hauseintrittspreis erhoben wurde, bietet in Hinsicht darauf Vorteile.

Wer nun die bärigen Gesellen noch kennenlernen möchte, sollte nicht mehr allzu lange damit warten. Denn am 14. Februar schließt die Teddy-Parade und Brigitte Sprenger holt ihre „Babys“ wieder zu sich nach Hause.

Zuvor können alle Ferienkinder in der ersten Februarwoche noch die „Teddy-Werkstatt“ besuchen, die jeden Vormittag von 10 bis 14 Uhr geöffnet hat. Bären basteln, ausmalen, Bücher lesen und spielen steht dann auf dem kurzweiligen Programm.

Und sind die Bären aus dem Haus, tanzt der Osterhase auf dem Tisch – oder so ähnlich. Auf jeden Fall wird alsbald nach dem Abbau der Teddyparade mit dem Aufbau der Osterausstellung begonnen. Dann wird ordentlich „gebechert“ im Schlossmuseum und Besucher erleben die bunte Welt der Eierbecher.

Von Anja Macheleid

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