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Altenburg Altenburger Teehaus-Verein hat für jeden etwas im Programm
Region Altenburg Altenburger Teehaus-Verein hat für jeden etwas im Programm
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16:44 23.09.2016
Dreharbeiten für den Film „Der Mond und andere Liebhaber“ 2008 in Altenburg, hier die Hochzeitsszene vor der Brüderkirche. Quelle: Jens Paul Taubert
Altenburg

„Veranstaltungen für Sie – organisiert von uns“ heißt das Motto, mit dem der Altenburger Teehaus-Förderverein auch im zweiten Halbjahr 2016 wieder ein ebenso interessantes wie bemerkenswertes Programm offeriert. Denn immerhin wird dies alles im Ehrenamt geleistet.

Eines der ganz besonderen Highlights steht gleich Anfang Oktober an. Nach dem grandiosen Vorjahres-Erfolg geht es im Teehaus am Sonnabend, dem 8. Oktober, wieder erotisch zu. „Wer schläft, sündigt nicht – wer vorher sündigt, schläft gut“ ist die Veranstaltung diesmal überschrieben, zu der der Ratskeller Altenburg wieder ein „aphrodisierendes“ Drei-Gänge-Menü reicht.

In besinnlicher Atmosphäre gibt es danach im Teehaussaal ein literarisch-erotisches Dessert, das man aber auch separat ohne Menü buchen kann. Die Texte über Casanova, den Meister der Verführung, werden gelesen von der Schauspielerin Ulrike Michaelis und dem Regisseur Lutz Gotter, vielen Skatstädtern als „Chef“ der Altenburger Prinzenraub-Festspiele sicher noch in bester Erinnerung. Vor Jahresfrist hatte er bei „Erotik im Teehaus“ einen ersten Auftritt und führte als Maitre de Plaisir durch den gesamten Abend.

Einen Monat später, am 9. und am 12. November, folgt eine weitere Wiederauflage einer überaus beliebten Teehaus-Offerte – dem Filmabend. Im Februar war die Veranstaltung regelrecht gestürmt worden. Unter dem gleichen Motto, nämlich „Altenburg im Film“ stehen diesmal erneut eine Doku und ein Spielfilm auf dem Programm. Gezeigt wird als Vorfilm noch einmal der 45-Minuten-Streifen über die 1000-Jahr-Feier in Altenburg im Jahr 1976. Als Hauptfilm folgt die deutsche Tragikkomödie „Der Mond und andere Liebhaber“ mit Katharina Thalbach in der Hauptrolle und der Musik von Silly, den Bernd Böhlich 2008 hauptsächlich in Altenburg gedreht hat und in dem viele Skatstädter als Statisten agieren.

„Um den vielfältigen Interessen nachzukommen, bieten wir an beiden Tagen wieder eine Nachmittags- und eine Abendvorführung an“, so Fördervereinschef Frank Hammerschmidt.

Es folgt im November in der Orangerie eine Ausstellung mit Fotos und Dokumenten zur 1000-Jahr-Feier vor 40 Jahren und am 20. November das Märchen „Der König, der von allen geliebt werden wollte“ mit der Künstler- und Wenzelgarde. Den Schlusspunkt setzt am 14. Dezember das gemeinsame Weihnachtslieder-Singen mit dem Gemischten Chor Altenburg.

Vom Schlusspunkt noch einmal zum Auftakt. Den machte am vorgestrigen Nachmittag der „Tanztee im Teehaus“, dessen Resonanz allerdings weit unter den Erwartungen blieb. Nur drei Paare wollten bei Kaffee und Kuchen und der Musik von Torsten Kahle das Tanzbein schwingen. „Dabei haben wir die Veranstaltung auf vielfachen Wunsch unserer Gäste ins Programm genommen. Viele dachten an die geselligen Stunden, die sie hier früher erlebten, andere meinten, dass so etwas in Altenburg fehlt. Sehr schade, dass nun erneut nur so wenige gekommen sind. Dabei dachten wir, nach dem großen Zuspruch im Juli über den Berg zu sein“, macht Hammerschmidt aus seiner Enttäuschung keinen Hehl. Der Vorstand müsse jetzt ernsthaft darüber beraten, wie es mit dem Tanztee weitergehen soll.

Weiter geht es auf jeden Fall mit dem Engagement des Vereins für die Immobilie. So steht jetzt aus Sicherheitsgründen ein Gitter für den Teehaus-Außenaufstieg auf der Agenda. „10 000 Euro werden wir dafür wohl sammeln müssen“, so der Vereinschef.

Karten für alle Veranstaltungen gibt es in der OVZ-Geschäftsstelle in Altenburg, Baderei 1 (Tel. 03447 574942). Falls die Tickets noch nicht zur Verfügung stehen, werden Vorbestellungen aufgenommen.

Von Ellen Paul

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