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Altenburg Altenburger Unternehmer geben Nachfolge-Tipps
Region Altenburg Altenburger Unternehmer geben Nachfolge-Tipps
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03:50 08.08.2017
Wenn ein Chef den Staffelstab an seinen Nachfolger weiterreicht, gibt es viel zu beachten. Quelle: Archiv
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Altenburg

Zahlreiche Betriebe im Altenburger Land stehen in den nächsten Jahren vor einer großen Herausforderung: Der oder die Chefin geht in den Ruhestand. Und plötzlich, nach mitunter jahrzehntelanger Kontinuität an der Führungsspitze, wird ein neuer Steuermann, eine neue Steuerfrau gebraucht. Dass derzeit vergleichsweise viele Betriebe vor diesem Problem stehen, ist ein Stück weit historisch bedingt: Die Generation, die nach der Wiedervereinigung in den 1990er-Jahren in Thüringen und dem Altenburger Land für einen Gründungsboom sorgte, ist jetzt jenseits der 60 oder gar 70.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostthüringen zu Gera, die das Thema regelmäßig auf dem Tisch hat, organisiert deshalb Infoveranstaltungen in den Regionen. Am 16. August ab 15 Uhr ist die IHK im Landratsamt in Altenburg – und bringt gleich mehrere Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Altenburger Land mit, die aus eigener Erfahrung über ihren Übergabe- beziehungsweise Übernahmeprozess berichten und auch Konfliktpotenziale ansprechen wollen. Angekündigt hat sich zum Beispiel Jens Apel von der Firma „HSA - das büro“ aus Altenburg. Ebenso Gabriele und Karl-Friedrich Dünewald von der Dünewald Fisch & Feinkost, ebenfalls in der Skatstadt ansässig. Aus Schmölln kommt Yvonne Eberhardt Kühn von der Auto Kühn GmbH hinzu, teilt die IHK mit.

Die Veranstaltung – für die eine Anmeldung nötig ist – ist Teil der Roadshow des Thüringer Zentrums für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx). „Vorbereitungen und notwendige Entscheidungen werden oft unterschätzt oder zu spät angepackt, obwohl sie für den Erhalt der Firma so schwer wiegen“, konstatiert IHK-Berater Frank Lenz. Er rät, bei der Nachfolgeplanung externe Unterstützung zu nutzen. Das helfe beiden Seiten, die Gesamtsituation richtig einzuschätzen. Unternehmen müssten bis zu sieben Jahre vorher die Nachfolge anpacken, um die Herausforderungen des Generationswechsels möglichst konfliktfrei zu meistern.

Auch Finanzierungsfragen, wichtige rechtliche und steuerliche Aspekte der Firmenübergabe sowie die Risikovorsorge sind zu klären. Darum soll es am 16. August ebenfalls gehen. Vertreter von der Handwerkskammer, der Thüringer Aufbaubank, der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung des Freistaats sowie Rechtsanwälte, Steuerberater und weitere Experten sind mit vor Ort, beantworten Fragen. Im Anschluss haben die Teilnehmer Zeit, sich auszutauschen.

Anmeldung bei Heike Kunz: Telefon 0365 8553-308 oder per E-Mail an kunz@gera.ihk.de oder online unter www.gera.ihk.de/event/154100703.

Von Kay Würker

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