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Altenburger Vereine radeln für Städtepartnerschaften und Benachteiligte

Benefiz-Aktion Altenburger Vereine radeln für Städtepartnerschaften und Benachteiligte

Drei Vereine, zwei Ziele: Mit einer Radtour wollen Rotarier, Lions und Aufbau die Städtepartnerschaften Altenburgs neu beleben und Geld für einen guten Zweck einfahren. Mit bis 20 000 Euro für benachteiligte Kinder und Jugendliche im Altenburger Land rechnen die Veranstalter für die 870 Kilometer lange Strecke, die nach Offenburg und Olten führt.

Mit einer Fahrradtour wie dieser wollen drei Altenburger Vereine die Städtepartnerschaften der Skatstadt neu beleben.

Quelle: LVZ

Altenburg. 870 Kilometer mit dem Rad – und das in sieben Tagen. Was manchem schon beim Aussprechen den Schweiß auf die Stirn treibt, bringt bei anderen die Augen zum Leuchten. „Es ist eine Mischung aus sportlicher Aktivität, kulturellen Dingen und einem guten Zweck“, fasst Rechtsanwalt Sten Wagner das Projekt zusammen. Das Projekt heißt Städtetour, soll vom 27. August bis 4. September 2016 Altenburg wieder ein Stück näher an seine Partnerstädte Offenburg und Olten bringen und zudem noch Geld für benachteiligte Kinder und Jugendliche im Altenburger Land einspielen.

Dahinter stehen neben Radsportlern von Aufbau Altenburg vor allem Rotary und Lions Club der Skatstadt. „Die Idee geht auf unsere England-Tour 2007 zurück, auf die es gute Resonanzen gab“, erzählt Jürgen Pohle. Der Arzt muss es wissen. Hatte der Alt-Präsident der hiesigen Rotarier damals doch schon die 1000-Kilometer-Route auf die Insel angeführt. „Und weil wir immer wieder die Legenden von einst erzählten und 2008 Radler aus Olten da waren, haben wir uns gesagt, dass wir das auch wieder machen könnten“, so der 58-Jährige weiter. „Vorausgesetzt wir haben eine gute Idee.“

Gesagt, getan, hieß es dann nach dem entscheidenden Impuls von Aldus-Geschäftsführer Tino Lenk. Und so steht die Tour neben der Belebung der Städtepartnerschaften mit dem baden-württembergischen Offenburg und dem schweizerischen Olten ganz im Zeichen des guten Zwecks. „Wir rechnen mit 17 000 bis 20 000 Euro zu Gunsten der gemeinsamen Stiftung“, sagt Lions-Mitglied und Aufbau-Chef Sten Wagner. Und da alle ihre Unkosten selbst tragen, geht das ganze Sponsorengeld in die Stiftung von Rotary und Lions.

Wer allerdings zählt, stellt fest, dass die sieben Etappen zwischen 100 und 160 Kilometern Länge nicht ganz reichen, um die neun Tage der Tour zu füllen. So verbringt der Tross aus 25 Fahrern und zehn Begleitern einen Tag als Tag der Städtepartnerschaft in Offenburg – inklusive offiziellem Empfang bei Oberbürgermeisterin Edith Schreiner (CDU), Stadtrundgang und Co. Aber auch sonst seien verschiedene Empfänge und Stippvisiten bei befreundeten Rotariern oder am Stammsitz der Leikeim-Brauerei in Altenkunstadt geplant, erklärt Pohle und Wagner ergänzt: „Auf dem Rückweg kommen wir dann noch zur 950-Jahr-Feier in Schmölln vorbei.“

Die Reihe an offiziellen Terminen ist aber kein Wunder. Schließlich sind die Radler unter dem Stadtwappen unterwegs. Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) fährt aber nicht mit. „Ich bin gedanklich dabei und wir unterstützen das sehr gerne“, sagte das Altenburger Stadtoberhaupt, das sich lieber mit Squash und Liegestützen fit hält. „Seit ich solche Touren nicht mehr mache, habe ich auch keine Probleme mehr mit den Knien.“ Dennoch wolle er nicht ausschließen, an einem Punkt X dabei zu sein.

An prominenten Teilnehmern mangelt es der Tour aber dennoch nicht. So sind neben Pohle und Wagner unter anderem noch Jens Woggon (Alte Ziegelei), Dirk Schwerd (SPD-Fraktionschef im Kreistag) oder Dieter Eichhorn (Abteilungsleiter Aufbau Altenburg) mit von der Partie.

Noch sind drei Startplätze frei. Für rund 600 Euro Unkostenbeitrag für Hotel, Verpflegung und Co. kann man vom 27. August bis 4. September an der ganzen Tour teilnehmen. Für den Kauf eines Trikots ist die Mitfahrt auch auf einzelnen Etappen möglich.

Interessenten können sich bis 10. Mai bei Sten Wagner (Tel.: 03447 511220, wagner@wbv-fachanwaelte.de) melden.

Von Thomas Haegeler

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