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Altenburger Volleyballer gewinnen beide Auftaktpartien in der Thüringenliga gegen Gößnitz und Unterwellenborn

Altenburger Volleyballer gewinnen beide Auftaktpartien in der Thüringenliga gegen Gößnitz und Unterwellenborn

Das Abenteuer Regionalliga währte für die Herren vom Volleyball Club Altenburg (VCA) bekanntlich nur eine Saison. "Aber die Mannschaft ist durch den Abstieg nicht auseinandergebrochen", sagt Trainer Wieland Münchow.

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Bärenstark: Für die Angreifer vom VSV Gößnitz war der VCA-Block mit Steffen Bender (l.) und Robert Kunze kaum zu überwinden.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Das Abenteuer Regionalliga währte für die Herren vom Volleyball Club Altenburg (VCA) bekanntlich nur eine Saison. "Aber die Mannschaft ist durch den Abstieg nicht auseinandergebrochen", sagt Trainer Wieland Münchow. Im Gegenteil: Außer Christian Obst, der berufsbedingt das Team verlassen musste, blieb die Truppe beisammen. Und mit Jens Mühling in der Mitte und Zuspieler Mario Jahr konnten zwei neue Akteure zum VCA geholt werden. "Die Vorbereitung auf die neue Saison verlief völlig normal. Wir haben gut gearbeitet", ergänzte VCA-Spieler Markus Zeise. Und die Zielstellungen für die Spielzeit sind laut Trainer Münchow klar: "Mindestens ganz vorne mitspielen. Aber eigentlich wollen wir den sofortigen Wiederaufstieg packen."

 

Da galt es am Sonnabend in der heimischen Wenzelhalle einen möglichst sauberen Saisonstart zu erwischen. Die Gegner dieses Doppelspieltags: mit dem VSV Gößnitz, Neunter der Thüringenliga in der Vorsaison, gleich der Kreisrivale und mit dem SV Stahl Unterwellenborn der Aufsteiger aus der Oberliga. "Zwei klare Siege sind unser Ziel", meinte Markus Zeise kurz vor dem ersten Aufschlag gegen Gößnitz.

Und die Altenburger legten gegen die Pleißestädter gleich los, wie die Feuerwehr. Der erste Satz war in nicht einmal 15 Minuten beendet und ging mit 25:12 an die Altenburger. Und so sollte es auch weitergehen: Gößnitz gelangen nur sporadisch Punkte und vor allem gegen die harten Aufgaben und Schmetterbälle des VCA waren sie fast machtlos. Hinzu kamen auf Gäste-Seite Ungenauigkeiten bei den Aufgaben und eigenen Angriffe, die immer wieder ins Aus gingen. Kurzum: Satz Nummer zwei dauerte nur unwesentlich länger als der erste und ging 25:13 zugunsten der Hausherren aus.

Im dritten Satz allerdings gab es so etwas wie den berühmten Bruch im sonst sehr konstanten Spiel der Altenburger. Zumindest einen kleinen. Denn bis zum 15:15 hielten die Gößnitzer um Kapitän Henrik Schmeißer den Durchgang offen. Aber dann zog der VCA an und machte förmlich wieder kurzen Prozess: Nach insgesamt 64 Minuten war der erste 3:0-Sieg der neuen Saison dank des 25:19 im dritten Satz perfekt.

"Alles andere als dieser deutliche Sieg des VCA wäre schon eine kleine Sensation gewesen", konstatierte VSV-Kapitän Schmeißer nach Spielschluss. Für seine Gößnitzer gehe es in der bevorstehenden Spielzeit um den "sportlichen Klassenerhalt". Immerhin habe man unter anderem mit dem Neu-VCAler Mario Jahr wichtige Stammkräfte verloren, die durch Nachwuchsspieler ersetzt werden müssen.

Solche Nöte scheint der VCA nicht zu kennen. Denn auch gegen den Aufsteiger Stahl Unterwellenborn waren die Skatstädter klarer Favorit und wurden dieser Rolle vollauf gerecht: Knapp eine Stunde dauerte die einseitige Partie, die mit einem klaren 3:0-Sieg für Altenburg endete. Die Satz-Resultate sprechen für die Dominanz: 25:16, 25:17 und nochmals 25:17.

"Das war ein sehr guter Start für uns", sagte Markus Zeise letztlich zufrieden. Als Gastgeber zwei Partien an einem Spieltag zu absolvieren, habe sich nicht als große Belastung erwiesen und sei gut weggesteckt worden. Wenn der VCA so weiterspielt, dürfte er ziemlich ruhig seine Runden in Liga vier ziehen und das Saisonziel locker schaffen.

Jörg Wolf

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