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Altenburg Altenburger Weiße-Schule feiert proppenvoll ihren Zehnten
Region Altenburg Altenburger Weiße-Schule feiert proppenvoll ihren Zehnten
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18:06 30.08.2017
Dritt- und Vierklässler gestalteten ein musikalisches Bühnenprogramm. Quelle: Kay Würker
Altenburg

Große Sause am Mittwoch an der Freien Grundschule „Christian Felix Weiße“ in Altenburg: Schüler, Lehrer und Eltern feierten das Zehnjährige der Einrichtung mit einer Geburtstagsparty. Vorn dran die Dritt- und Viertklässler, die einen rhythmischen Bühnenauftritt zeigten – mit Geigen und Gesang, mit Tanz und Percussion. Zudem hatte sich der Schulhof mit Karussell und Glücksrad in einen kleinen Rummelplatz verwandelt.

„Genau genommen feiern wir mit den Kindern eine komplette Festwoche“, sagte Schulleiterin Marlies Steinbach. „Jeden Tag gibt es einen neuen Höhepunkt: mal eine Stadtrallye, mal ein Kunstprojekt, mal ein Wandertag.“ Zehn Jahre wollen zelebriert werden, zumal die Bilanz recht positiv ausfällt. „Wir sind mit aktuell 101 Kindern ausgelastet, mussten sogar schon dem einen oder anderen Interessenten absagen.“ Seit etwa vier Jahren, so die Schulleiterin, steigen die Schülerzahlen kontinuierlich. Das besondere Konzept der staatlich anerkannten Ersatzschule in der Rudolf-Breitscheid-Straße habe sich herumgesprochen und mittlerweile etabliert. Laut Steinbach erwägt die Geschäftsführung des Schulträgers, die Rahn Education, perspektivisch die Erweiterung der Schule von Ein- auf Zweizügigkeit. „Das braucht allerdings etwas Zeit.“

Das Konzept legt einen gezielten Schwerpunkt auf die musikalisch-künstlerische Bildung. Elementares Tanzen und Musikpädagogik gehören zum Unterricht – mindestens fünf Stunden pro Woche. Die Auftritte der Dritt- und Viertklässler am Mittwoch führten das eindrucksvoll vor Augen. „Wir kooperieren in diesem Zusammenhang auch mit mehreren Einrichtungen in der Stadt – vom Lindenau-Museum bis zum Theater“, so Steinbach. Und natürlich mit der Musik- und Kunstschule „Clara Schumann“ vor Ort, die zum selben Träger gehört. Die Kunst und die vielfältigen Kontakte sollen den Blick erweitern. Dass sich die Grundschule vergangenes Jahr den Namen eines bedeutenden Literaten und Aufklärers gegeben hat, passt da gut.

Von Kay Würker

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