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Altenburg Altenburger Winterdienst gewappnet gegen Eis und Schnee
Region Altenburg Altenburger Winterdienst gewappnet gegen Eis und Schnee
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18:00 03.11.2016
Der Winterdienst der Stadt Altenburg steht in den Startlöchern: Hier kontrolliert Michael Ehrmann ein Streufahrzeug im Bauhof in der Brunnenstraße. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Laut neuester Wetterprognosen wird es nicht mehr lange dauern, bis der Winter in Altenburg Einzug hält. Die Stadtverwaltung trifft erneut umfassende Vorbereitungen, um sich gegen Schnee, Eis und Glätte zu wappnen.

Es besteht allerdings keine Garantie auf schnee- und eisfreie Straßen. Immerhin beläuft sich das Altenburger Verkehrsnetz auf 350 Straßen mit insgesamt 230 Kilometern Länge. Es versteht sich von selbst, dass der städtische Winterdienst nicht überall zur selben Zeit sein. Deshalb müssen Prioritäten gesetzt werden: Bundes- und Hauptverkehrsstraßen sowie Steigungen stehen ganz oben auf der Liste, Nebenstraßen und Radwege rücken auf die hinteren Plätze.

Der Fuhrpark des Winterdienstes umfasst elf Fahrzeuge. Die Einsatzleitung mobilisiert bis zu 30 städtische Mitarbeiter, die ab 4 Uhr früh im Zwei-Schicht-System an der Bereinigung der Straßen arbeiten. Dabei handelt es sich neben angestammten Kräften aus dem Bauhof auch um Hausmeister und Mitarbeiter des Gartenamtes. Drei Fremdfirmen gewähren zudem Unterstützung.

Bezüglich des Streumaterials ist die Stadt gut ausgerüstet: Zurzeit sind rund 900 Tonnen Salz und 200 Tonnen Splitt eingelagert. Christian Bettels, Pressesprecher der Stadtverwaltung, sagte dazu: „Das sind Erfahrungswerte. Mit diesen Mengen kommt man so weit über die Runden, dass Zeit für Nachbestellungen bleibt.“ Aus dem Vorjahr sei viel übrig geblieben, die Neuanschaffungen seien deshalb eher gering ausgefallen. „Wir sehen dem Winter gelassen entgegen und hoffen – wie im Vorjahr – auf einen milden Winter. Das heißt aber nicht, dass es bei starkem Schneefall und extremen Temperaturschwankungen nicht auch kurzzeitig zu Problemen kommen kann“, so Bettels.

Für die Beräumung der Gehwege sind hingegen die Grundstückseigentümer verantwortlich. Der entfernte Schnee sollte wenn möglich am Gehwegrand oder in den Vorgärten abgelagert werden, um den Fahrverkehr nicht zu behindern und das Parken nicht unnötig zu erschweren. Sollte ungewöhnlich viel Schnee anfallen, stellt die Stadtverwaltung Flächen zur Verfügung, auf denen die weiße Winterpracht abgelagert werden kann. Die Flächen werden im Bedarfsfall vom Abfallwirtschaftsbetrieb bekannt gegeben.

Von Christian Neffe

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